Bewertung swiss

Bewertung der Airline swiss

swiss never come back - swiss Bewertung

  • 04.09.2014
  • Tom(49) Mchen
  • 0
  • swiss A 320

swiss Flug von Zürich nach München

Swiss air; die never come back airline Auf Grund unserer kurzfristigen Entscheidung im August einen Urlaub auf Mallorca zu verbringen, habe ich mit meiner Frau Flügel bei der Swiss gebucht. Der Hinflug von München über Zürich mit Zwischenstopp in Zürich verlief zwar ziemlich reibungslos, jedoch fühlte ich mich wegen der sehr schlechten Luft an Bord wie vielen andere an den Lufteinlässen drehenden Fluggäste nicht besonders wohl. Habe mal gelesen, dass die Luft über die Triebwerke gefiltert wird und die Kabine damit versorgt. Nun ja, selbst nach dem Start (und da laufen die Turbinen ja auf voller Leistung) war die Klimaanlage immer noch auf absoluten Halbmast geschaltet und leider erst kurz vor der Landung in Zürich konnte ich ein leichte Verbesserung des Kabinen-Klimas feststellen.

Ich war zumindest froh die Sauna endlich verlassen zu können. Ich will dies Swiss auch nicht besonders ankreiden, denn dies scheint ja , wie auch der sonstige dürftige Getränke- und Snackservice, mittlerweile Standard bei allen europäischen Fluglinien zu sein: Und dass, obwohl der Flugpreis im Vergleich zu den anderen Anbietern, mit der höchste war! Geld sparen wo es halt geht, lautet die heutige Devise! Nach einem sehr schönen Urlaub ging es dann mit der Swiss von Palma wieder zurück nach München: Die kleine Verspätung beim Abflug in Palma kann man dann, genau wie die mickrige Mövenpick Eis-„Verpflegung“ an Bord, wieder unter schlechtem Timing und Service verbuchen.

Bei unserem Zwischenstopp in Zürich mit Wartezeit und einem preisgünstigen Burger-King Happen für knapp 23 Euro hätte es dann gegen 19.10 Uhr beim Gate D weiter nach München gehen sollen. Die Anzeigen der Gates erfolgen auf dem Züricher Flughafen immer erst relativ spät und beim Auskundschaften des Abflug-Gates wunderte ich mich schon über eine Flugannullierung Richtung Frankfurt, dachte mir aber noch nichts dabei. Wenn man nicht gut zu Fuß ist, sollte man im Übrigen den Flughafen Zürich meiden, denn die geschäftstüchtigen Schweizer haben bei dem Flughafen für viel Duty free und Geschäfte gesorgt, aber nicht für ein paar ebenerdige Rolltreppen.

Kurz nach der ersten Ankündigung einer Flugverspätung aus „betrieblichen Gründen“ (klang ja echt nett!?) und einem Wechsel des Gates haben wir dann den kompletten Flughafen einmal durchschritten und wir erhielten ein brennendes Fußgefühl wie nach einer beendeten Bergwanderung. Am neuen Gate angelangt, durften wir dann nach nochmaliger Verzögerung gegen 20.40 Uhr boarden. Daraufhin erfolgte dann die Durchsage der Crew, wie leid Ihnen das ganze tut und das sie ja selbst, die gerade erst aus London zurückgekehrt sind und sich ebenso auf Ihren Feierabend freuten, nun noch kurzfristig mit uns nach München fliegen müßten (kennen wir auch: nennt man Überstunden).

Obwohl es in Zürich sehr kühl war und ein wenig nieselte, war die Kabinenluft wie bestellt „GROTTENSCHLECHT“. Auch das Öffnen der individuellen Belüftungen über dem Sitz brachte nichts, da diese kaum etwas hergaben. Zum Glück gibt es ja noch zum Fecheln die Bord-Karten o.ä.. Nach weiteren Warteminuten und langsam grantig werdenden Fluggästen im näheren Umfeld, gab der Pilot dann bekannt, dass sie noch auf ein Papier warteten, ohne das Sie nicht starten dürften. Nach wieder einigen Minuten Wartezeit, gab dann der Pilot über Lautsprecher seiner Crew bekannt, dass das „Paper“ nun da sei.

Nach weiteren Minuten Wartezeit und unserer Verwunderung, warum die Triebwerke nicht starteten, gab nun der Pilot bekannt, dass das Hilfstriebwerk, welches die Haupttriebwerke startete, wohl nicht funktioniert, er aber bereits „Starthilfe“ angefordert hatte. Ich sah dann - natürlich nach wieder weiteren Minuten Wartezeit – aus dem linken Fenster den LKW mit dem Start-Aggregat der sogleich die Schläuche zum Starten ankoppelte. Jedoch sah man auch, dass er das Aggregat nicht startete – wohl auf Geheiß der Cockpit-Crew. Nach wieder weiteren Minuten kam das, mit dem ich mitunter bereits gerechnet hatte, jedoch mit einer sehr fadenscheinigen Erklärung: Der Kapitän gab bekannt, dass er zwar noch nach München fliegen könne, aber wegen dem Nachtflugverbot nicht mehr zurück käme und somit den Flug annullieren müsse.

Nun ging das Eldorado noch richtig weiter. Nach Aussteigen aus der Maschine wurde uns von einer Dame eine Erklärung in die Hand gedrückt, die über den möglichen Schadensersatz aufklärt, jedoch so formuliert, dass man - mit einer von swiss bezahlten Übernachtung und einem Folgeflug am nächsten Tag – keinen Anspruch mehr darauf hätte. Ist leider so lt. EU-Recht nicht richtig, denn die Schweiz ist dem Abkommen trotzdem beigetreten und somit zahlungspflichtig. In unserem Fall und unserer Strecke: 250 EUR/Person. Nun begann die Lauferei zurück, zu einem Info-Point der Swiss, in diesem Elend schlechten Flughafen.

Dort warteten bereits einige Angestellte der Swiss auf die weitere Abwicklung (wohl so eingespielt). Nach etlicher Warterei und einigen ausgeflippten Passagieren vor uns, erhielten wir einen frühen Weiterflug für den nächsten Tag, eine Übernachtung in einem Holiday-Inn Hotel und einen Voucher in Höhe von 20 CHF für Bewirtung. Die Frechheit war dann noch die Gepäckrückgabe: diese erfolgte nicht über Paketband sondern über Wagen auf die unsere gesamtes Gepäck gepackt wurde und wir uns somit unsere Gepäckstücke selbst „runterstapeln“ mußten (siehe Foto). Denn sonst war niemand vor Ort!!! Wir halfen natürlich auch den zierlicheren Passagieren, damit diese an Ihre Gepäckstücke rankamen! Die Bus –Shuttle die zur jeweiligen Hotelkette fuhren, kamen leider nur im 30 Minuten-Takt und waren nur Transporter mit Anhänger, in die natürlich nicht alle reinpassten.

Gegen 11.30 Uhr im Hotel angekommen, mußten wir feststellen, dass es im Holiday Inn nichts mehr zum Essen gibt und der Verzehrgutschein lt. Rezeptionistin lediglich für eine Softdrink in der Lobby gedacht sei. Auf meine Antwort, dass ich dann halt die Minibar auf Swiss-Kosten leeren müßte, grinste diese ein wenig. Nach betreten des Zimmers war mir klar warum – es gab KEINE! Zum Glück befand sich ca. einen halben Kilometer entfernt eine Tankstelle und wir versorgten uns noch mit Getränken und Sandwiches auf unsere Kosten. Auch das Mitnehm-Frühstück am nächsten Morgen (ein Saft, ein Apfel, ein Joghurt) und ein nicht trinkbarer Kaffee waren keine 3 CHF wert! Resümee.

Nie mehr wieder Swiss: Ich habe meine Ansprüche wegen der Entschädigung an eine spezialisierte Anwaltskanzlei weiter gegeben, die auf 25%iger Provisionsbasis arbeitet, da ich im Internet gelesen haben, dass Swiss grundsätzlich keine Entschädigung zahlt. Meine Vermutung: Da eigentlich keine Maschine für alle Passagiere als Ersatzflugzeug am nächsten Tag zur Verfügung stand, denke ich mir, dass es für die Swiss wirtschaftlicher ist, die Übernachtungen zu bezahlen und dann die Passagiere auf Flieger am nächsten Tag zu verteilen. Der Gedanke kam mir schon, als ich die Annullierung des Frankfurt – Fluges sah. Und Geld regiert die Welt



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 - schlecht    - geht so   - mittel    - gut    - vorbildlich

  • Service
  • - schlecht
  • Essensqualität
  • - schlecht
  • Unterhaltung
  • - schlecht
  • Sauberkeit
  • - mittel
  • Freundlichkeit
  • - gut
  • Pünktlichkeit
  • - schlecht
  • Sitzkomfort
  • - gut
  • Preis-Leistung
  • - schlecht
  • Durchschnitt
  • 2 Sterne
  • geflogen
  • 31. August 2014
  • Flug Nr.
  • LX1110
  • Strecke
  • Flug Zürich nach München
  • Klasse
  • Economy
  • Reiseart
  • Privat/Urlaub

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