Bewertung swiss

Bewertung der Airline swiss

Nie wieder swiss First - swiss Bewertung

  • 04.01.2014
  • LH(56) K
  • 6
  • swiss A340-300

swiss Flug von Zürich nach Bangkok

„Unser Anspruch ist ihr absolutes Wohlbefinden“ so heißt es auf der swiss First Homepage. Einen Anspruch, den wir, trotz geduldiger Suche, auf unserem letzten swiss First Class Flug leider nicht finden konnten. Denn dieser war für mich ein Paradebeispiel für Unprofessionalität, Unfreundlichkeit und reiner Lustlosigkeit ... Immer diese unverschämten Sonderwünsche ... Gemeinsam mit meiner Frau und Schwiegereltern waren 2 First Class und 2 Business Class Plätze auf der Flugstrecke Zürich – Bangkok gebucht.

Bereits beim Check-In wurden wir von einer heillos überforderten Dame empfangen, die keinerlei Hel daraus machte, dass Sie keine Lust auf uns hatte. So wurde dann auch jede unserer Fragen routiniert abgewiesen: Darunter u. a. die Frage nach einem möglichen Upgrade der Business Class Plätze in die First, da „leider“ keine First Class Plätze mehr verfügbar seien. Oder auch das Ausstellen von Bordkarten für den Weiterflug war „leider“ nicht möglich. Liebe Swiss, hier habe ich sogar einen Einspar-Tipp für Sie: ersetzten Sie Ihre Check-In Dame mit einem „Leider Nein“ Automaten. Wenn Sie diesem dann, neben den blinkenden Dollaraugen, noch ein Lächeln aufmalen, wirkt er kompetenter und freundlicher als Ihr Bodenpersonal.

Angekommen in der Lounge waren dann, bei erneuter Nachfrage, doch weitere freie Plätze in der First Class verfügbar und unser Wunsch nach einem Upgrade wurde notiert. Somit war jetzt Zeit, gemütlich auf die gemeinsame Urlaubsreise anzustoßen. Leider betrug die Wartezeit für einen Sitzplatz im à la carte Restaurant 45 Minuten. Im angrenzenden Sitzbereich bedient zu werden, war „leider“ nicht möglich ... Gut das wir uns bereits ans „Warten“ gewöhnt hatten, denn aus dem bevorzugten First Class Boarding wurde „leider“ auch nichts.

First-, Business- und Economy Passagiere stiegen alle gemeinsam ein. Die für die Premiumklassen vorgesehene vordere Gangway wurde gar nicht erst angedockt, sondern blieb „leider“ 1 Meter vor der vorderen Türe in der Luft stehen. An Bord gab es auf unsere Kritik zum bisherigen Flugverlauf schließlich auch keine Entschuldigung oder Rechtfertigung, sondern die schnippische Antwort „man kenne hier keine Beschwerden, der Rest des Fluges würde schon besser verlaufen“. „Besser“ heißt in diesem Fall, solange Sie nichts von uns wollen ist alles gut, und so zeitintensive Beiworte wie „Bitte“ und „Danke“ denken Sie sich einfach dazu.

Ein Beispiel: Ich bat unsere Flugbegleiterin, die ausgeteilten Pyjamas an die mitreisenden Schwiegereltern in der Business Class weiterzureichen. Leider war unserem „preisgekrönten Flight Attendant“ der Weg wohl zu weit und wir erhielten abermals ein „leider nein, wo käme man denn da hin...“ Ein weiteres „Servicewüsten“ Highlight bildet für mich, bereits seit Jahren, die swiss Getränke- & Käsekarte, die leider nur in Englisch angeboten wird. Sollte man sich also gerne über die angebotenen Weine, Tee-, Kaffee- oder Käsesorten informieren wollen, ist dies nur auf Englisch möglich oder man befragt das kompetent geschulte Kabinenpersonal.

Auf meine Nachfrage zum servierten spanischen Rotwein, erhielt ich daraufhin die gestammelte Antwort, dass dieser mit einer tiefroten Farbe überzeuge. Abschließend möchte ich erwähnen, dass wir/ich privat und geschäftlich viel fliegen. Um unsere Reisen entspannt zu genießen, sind wir dabei gerne bereit für einen anständigen First Class Service zu bezahlen. „Leider“ besteht dieser für mich im Fall der swiss nun zum wiederholten Mal aus aufgesetzten Plattitüden, Unfreundlichkeit und Unprofessionalität.

Ein First Class Service, der sein Geld in keiner Weise Wert ist.

Ab jetzt heißt es bei mir: „swiss ... leider nein!“



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 - schlecht    - geht so   - mittel    - gut    - vorbildlich

  • Service
  • - schlecht
  • Essensqualität
  • - geht so
  • Unterhaltung
  • - geht so
  • Sauberkeit
  • - geht so
  • Freundlichkeit
  • - schlecht
  • Pünktlichkeit
  • - mittel
  • Sitzkomfort
  • - geht so
  • Preis-Leistung
  • - schlecht
  • Durchschnitt
  • 1.75 Sterne
  • geflogen
  • 23. Oktober 2013
  • Flug Nr.
  • LX180
  • Strecke
  • Flug Zürich nach Bangkok
  • Klasse
  • First Class
  • Reiseart
  • Privat/Urlaub

Unser Tipp: Fluggutschein verschenken

Kommentare

bisher 6 Kommentare

    • Nicolas

    First Class Swiss

    Na ja, wenn man wie Sie schon 56 Jahre alt ist und unmittelbar vor der Rente steht, kann ich das verstehen.
    Sie geben ja auch entsprechende Summen für den Flug aus.
    Wie auch immer, wir sind bisher vier Mal, das letzte Mal mit Air Berlin vor sechs Wochen nach Chicago, Fernstrecken geflogen, war immer alles top (Econ. Cl.).
    Schreiben Sie an swiss, ist ja eine Tochter von Lufthansa.
    Die sind eher darauf aus zufriedene Kunden zu haben, und bieten Ihnen ein Fluggutschein an o. ä.

    • Walters

    Oha...

    @Nicolas
    Absolut geistreiche Bemerkung von Ihnen! Was bitte hat das Alter von LH damit zu tun?? Und was Ihre Air Berlin Flüge? Thema verfehlt.
    Ich bin jünger und gönne mir gerne auch Business oder Firstclassflüge und von daher danke ich LH für die Beschreibung wie Swiss mit ihren Passagieren verfährt.
    Danke dafür.

    • Tom

    Das Leben der Anderen

    Oh, Gott ist das alles schrecklich.
    Das Leben von First-Class Passagieren muß sehr hart und entbehrungsreich sein.
    Ich fühle mit Ihnen.

    • Schwiegermutter

    Mutti sitzt hinten

    Wie haben ihre Schwiegereltern den Horrortrip in der Businessclass ohne Schwiegersohn und ohne Pyjama ausgehalten?

    • Swiss123

    was sagt denn die Gegenseite

    mich würde mal interessieren was die betroffenen Flugbegleiter zu den Vorwürfen sagen oder ob die die Reklamation berechtigt ist. Ich kann aus eigener Erfahrung den Service von Swiss- und Lufthansa in der Frist oder C-Class als gut bis sehr gut bewerten, ist aber tagesformabhängig.

    • Florian S.

    Verfasser ohne Sinn zur Realitt

    Lieber Verfasser, es ist schon sehr deutlich herauszulesen, dass Sie ein unprofessionelles Verhalten an den Tag legen, wie kein anderer. Zum Beispiel der Pyjamaservice. Dieser ist Gästen der First vorbehalten. Ihre Schwiegereltern haben die Business Class gebucht und bekommen daher Business Service. Ihre Kritik ist also völlig unberechtigt. Ich kann mir derartige Antworten von Flugbegleitern nicht vorstellen, außer Sie treten den Damen und Herren mit einem derartigen unfreundlichen Auftreten entgegen. Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück. Überlegen Sie sich also das nächste Mal nocheinmal, ob nicht Sie der Jenige sind, der unprofessionell ist!

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