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Geschäftsführung ignoriert dubiose Methoden

Condor Flug von Düsseldorf nach Dalaman

Mein Gepäck erreichte bei diesem Flug den Zielflughafen nicht. Eine türkische Flughafenmitarbeiterin vor Ort händigte mir die "hilfreichen Hinweise zur Gepäckverspätung" der Condor aus, konnte aber ansonsten keine Prognosen für die Nachlieferung geben. Ich versorgte mich unter schwierigen Umständen vor Ort mit dem Nötigsten. Nach meiner Rückkehr reichte ich die Kosten zur versprochenen Erstattung ein. Zu meiner Überraschung wurde diese zum erheblichen Teil verweigert.
Das Merkblatt war in der hiesigen Kundenbetreuung nicht bekannt. Eine daraufhin erfolgte Zusendung führte zu keiner Meinungsänderung. Schreiben an den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung der Gesellschaft wurden von den Adressaten ignoriert. Offenbar wird hier der Kunde mit Methode hinters Licht geführt. Ich kann vor dieser Fluggesellschaft nur warnen.



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 - schlecht    - geht so   - mittel    - gut    - vorbildlich

  • Service
  • - geht so
  • Essensqualität
  • - schlecht
  • Unterhaltung
  • - schlecht
  • Sauberkeit
  • - geht so
  • Freundlichkeit
  • - geht so
  • Pünktlichkeit
  • - gut
  • Sitzkomfort
  • - schlecht
  • Preis-Leistung
  • - schlecht
  • Durchschnitt
  • 1.75 Sterne
  • geflogen
  • 7. Mai 2016
  • Flug Nr.
  • 348
  • Strecke
  • Flug Düsseldorf nach Dalaman
  • Klasse
  • Economy
  • Reiseart
  • Privat/Urlaub

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Kommentare

bisher 9 Kommentare

    • XYX
    Geschftsfhrung

    Glauben Sie mir, bei jedem großen Unternehmen wird ein Brief an die Geschäftsführung meist schon beim Eingang der Post an die zuständige Abteilung weitergeleitet und kommt nicht einmal bis ins Sekretariat der Geschäftsführung, dort hat man in der Regel anderes zu tun als sich mit einzelnen Kundenbeschwerden zu befassen. Ich weiß nicht woher immer die Annahme kommt ein Brief an die Geschäftsführung würde diese jemals erreichen bzw. irgendetwas an dem ändern was die zuständige Abteilung zuvor beschlossen hat.

    • Vagabund
    Schadensregulierung

    Um hier einen objektiveren Eindruck zu bekommen wären ein paar weitere Informationen ganz hilfreich. Grade, weil Sie von "dubiosen Methoden" geschrieben haben. Wann haben Sie Ihr "verspätetes" Gepäck erhalten (nach 1, 2, 3, 4, 5, 6 .. .Tage/n, oder gar nicht)? Was haben Sie alles eingekauft? Und von welcher Summe reden wir hier? Was wurde Ihnen nicht erstattet? Mir ist schon klar, dass die Airlines versuchen den Schaden möglichst "gering" zu erstatten. Aber, oftmals ist es auch eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Wenn ich mir z.B. für drei Tage einen neuen Rasierapparat für 350,00 Euro kaufe, wird das logischerweise nicht erstattet. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es richtig "Sch....." ist, wenn man ohne Koffer da steht und vor allem, wenn man nicht weiß, wie lange. Dabei habe ich aber immer die Hygieneartikel zu 100% und die Klamotten zu 50% erstattet bekommen (für Hemd, Hose und Schuhe - teurere Variante) - und die billigen T-Shirts sowie die ebenfalls günstige Unterwäsche zu 100%. (allerdings Lufthansa!). Wie bereits geschrieben, wir wissen nicht, was Sie zur Erstattung eingereicht haben. Vielleicht können Sie das noch ergänzen? Ansonsten würde ich das einem Anwalt übergeben.

    • Rainer
    Schadenshhe und Erstattung

    Gerne noch ein paar Details zu den Erlebnissen:
    - Am Flughafen konnte man mir keine genaueren Angaben zum Zeitraum der Nachlieferung machen. Man ging von vielleicht 2 - 4 Tagen aus.
    - Ich war zur Teilnahme an einer Segelregatta angereist, die am nächsten Tag begann und zum Teil in entlegene Buchten (ohne Landzugang) führte, so dass eine Nachlieferung schon logistisch schwierig war.
    - Ich habe dann eingekauft: 1 kurze Hose, ein Hemd, ein paar Bordschuhe, 3 Unterhosen, 3 Paar Socken, Hygieneartikel im Wert von insgesamt ca. 165 Euro.
    - Das mir übergebene Merkblatt der Condor sagte, dass ich auf Kosten der Condor im notwendigen Umfang einkaufen könne, dabei aber auf die Kosten achten solle. Das habe ich wahrlich getan.
    - Am nächsten Tag landete das Gepäck überraschend schnell am ursprünglichen Zielflughafen. Eine Straße zum abendlichen Anlegepunkt gab es nicht, so dass eine Übergabe für den darauffolgenden Tag geplant wurde. Ich habe es dann am Abend geschafft, ein geländegängiges Auto zu organisieren, mit dem ich selbst über unbefestigte Wege zum Flughafen gefahren bin und habe dort mein Gepäck abgeholt.
    - Die Erstattung wurde u. a. mit folgenden Begründungen teilweise oder vollständig abgelehnt: Hygieneartikel werden gar nicht erstattet, da man diese als "Verbrauchsmaterialien" ja immer benötigt. Kleidung wird zu 50% erstattet, da man sie ja noch weiter tragen kann.
    - Als ich daraufhin nochmals intervenierte und auf das Merkblatt verwies, hat man sich dieses von mir zusenden lassen und kam ohne weitere Erklärung zu dem Ergebnis, dass man von dem gewählten Erstattungsverfahren nicht abweichen wolle. Ich könne allerdings die gebrauchte Kleidung (aus Kulanzgründen) einsenden und man wolle mir dann die "Differenz" (was immer das sein mag) erstatten.
    - Bei der Kleidung handelt es sich im Übrigen u.a. um türkische Unterhosen für 0,90 Euro/Stück und türkische Socken für 0,70 Euro/Stück; ich habe mir wirklich Mühe gegeben, kostenbewusst zu sein. Eigentlich ist das alles ein schlechter Witz und es geht auch gar nicht um ca. 80 Euro, die nicht erstattet wurden. Ich möchte eigentlich nur, dass eine Fluggesellschaft mit solchen Methoden nicht durchkommt.

    • Hans
    Die richtigen Fragen, die richtige Bewertung

    Kommentator "Vagabund" stellt die richtigen Fragen und bewertet die Kritik vom "Rainer" seriös und sachorientiert. Rainer publiziert hier einen Frustkommentar, der emotional geprägt ist, auch wenn der Verlust oder das verspätete Eintreffen des Gepäcks natürlich für den betroffenen Fluggast unangenehm ist. Wenn er so oder ähnlich seine Beschwerde an Condor verfasst hat und dann noch die Behauptung aufführt, Condor hätte ihn mit dieser "Methode hinters Licht geführt", darf er sich nicht wundern, wenn Condor nicht so regiert wie es sich der Kritiker wünscht. Mit unterschwelligen Vorwürfen erreicht man kaum etwas. Wenn man dazu dann noch die Geschäftsführung und sogar den Aufsichtsrat anschreibt, erntet man man gerade noch ein müdes Lächeln.

    • Vagabund
    @Rainer

    Hallo Rainer, in diesem Falle muss ich auch sagen, dass sich da Condor etwas kulanter verhalten könnte. Also, dass sie aus den vollen geschöpft haben kann man wahrlich nicht behaupten. Mal abgesehen von den logistischen Aufwendungen (kenne ich auch nur zu gut, aber nützt ja nichts). Richtig blöde ist es immer, weil man nicht weiß, wie lange man "ohne" da steht. Ich hatte das mal ganze 7 Tage. Da war ich dann jeden 2. Tag wieder etwas nachkaufen. Das kann dann schon nervig sein, insbesondere dann, wenn vor Ort die Infrastruktur das gar nicht so hergibt. Aber, es ist üblich, dass Klamotten zu 50% erstattet werden.


    Eben, weil man sie weiterhin nutzen kann. Ich denke, Condor verhält sich da nicht anders, als andere Airlines. Ich würde es abhaken. Im Übrigen habe ich immer und egal wohin eine kleine "Notausrüstung" im Handgepäck (sie werden lachen, sogar inklusive Kekse!). Es können auch andere unvorhergesehene Ereignisse die Reisepläne durchkreuzen (Streik, schlechtes Wetter, technischer Defekt etc.), wo sie unter Umständen auch nicht sofort an ihr Gepäck kommen. Ist mir alles schon passiert. Und man steht dann nicht so ganz "hilflos" da.

    • Mre
    Recht

    Das ist eine sehr unangenehme Situation und ich verstehe auch total das man sich so von der Airline im Stich gelassen fühlt. Vom Rechtsweg würde ich persönlich abraten, da dieser zwar durchaus Erfolgversprechend wäre aber trotzdem viel Zeit und Ärger kosten würde.
    Noch zu Hans: Warum immer so abwertend gegen alle Kritiken? Ist Íhnen irgendwie langweilig?

    • Rainer
    @Vagabund

    Danke in die Runde zunächst einmal für den netten Austausch.
    @Vagabund: Leider hatten wir auch schon verschiedene Erlebnisse mit nicht angekommenem Gepäck, aber ein so schwaches Bild wie die Condor hat noch keine Fluggesellschaft abgegeben.
    Ich verstehe im Grundsatz auch die 50%-Idee. Und dass man vor Ort eine Menge Ärger hat, kann ich sogar sportlich sehen. Was mich wirklich erbost ist, dass die Condor vor Ort ein Merkblatt verteilen läßt, in dem zu lesen ist, dass notwendige Einkäufe von der Condor ohne Einschränkungen erstattet werden und dann in Deutschland diese Zusage explizit ignoriert.
    Hätte im Merkblatt gestanden, dass Kleidung zu 50% und Hygieneartikel gar nicht erstattet werden, hätte man persönlich oder juristisch anderer Meinung sein können, aber das Verfahren wäre seriös. Aber so ist es einfach nur dubios.

    • Rainer
    Hilfreiche Vermittler

    Jetzt kann ich noch einen Tipp für andere Fälle dieser Art weitergeben. Ich hatte den Vorgang auch an die "söp_Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e.V." in Berlin weitergeleitet. Dort hat man sich der Sache unbürokratisch angenommen. Ich erhielt nach kurzer Zeit einen sehr freundlichen Anruf von dort, dass die Condor nach Rücksprache zur vollen Regulierung bereit sei, was inzwischen auch erfolgte. Es muss halt nur der Richtige anrufen, der auch ernst genommen wird ...

    • Winny
    @Hans

    Hans .... Aus dem Balkonien-Urlaub wieder zurück und gleich rumstenkern? Über alles, aber auch alles meckern! Ihr geistiger Horizont ähnelt schon dem eines Tieffliegers, eben wieder einmal völlig unsachlich und an der Thematik vorbei. Hinsetzen, 6.


     

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