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Condor? Nein danke, nie wieder

Condor Flug von Fuerteventura nach Berlin

Bei CONDOR scheinen bald die Lichter auszugehen. Anders kann man die derzeitige Geschäftspolitik der einstmals hoch angesehenen Airline nicht mehr bezeichnen.

1.) aus Kostengründen wird seit Beginn diesen Jahres das Kabinen-Personal der "CONDOR Berlin GmbH" (Überlasser) verstärkt eingesetzt (TZ-Mitarbeiter mit einer Schnell- und Billig-Ausbildung).
2.) mit Juni diesen Jahres wurde der Bordservice "Verpflegung" faktisch ein- oder auf Selbstzahler umgestellt. Auch auf mittleren Strecken gibt es nur noch Getränkeservice kurz nach Erreichen der Reiseflughöhe oder kurz vor der Landung - dafür aber einen ausführlichen Bordverkauf mit Bestell-Annahme und Auslieferung bei Rückflug! Über die Angemessenheit der Preise kann man unterschiedlicher Ansicht sein.
3.) Sitze an Notausstiegen werden zur Gewinnmaximierung auch an Personen gegen Aufpreis vergeben, die selbst für Laien als ungeeignet zu erkennen sind, im Fall einer Notsituation angemessen schnell und erfolgreich reagieren zu können.


Negativ-Beispiele des konkreten Fluges:

Aus der 4-Crew (Purser KS, 2 FB, 1 FB´in) fielen 2 FB durch übertrieben affektiertes weibliches Gestikulieren durchgängig auf und hätten besser als Karrikaturen ihres persönlichen Lebensstils auf eine beliebige CSD-Parade gepasst.
Sie entsprachen in keiner Hinsicht dem von der Airline gewünschten und geforderten Aussenauftritt als Repräsentanten (Zitat: "bitte die *Stewardessen* nicht anfassen"!).

1.) Bei der Begrüssung unterhielten sich Purser und FB 1 mehr interessiert untereinander, als sich der eigentlichen Begrüssung der Passagiere zu widmen. Absolutes "No-Go" war eine kollegale Bemerkung über die Notwendigkeit einer zusätzlichen Kleinkindsicherung bei einem Passagier mit Bauchansatz.
2.) Während der Information des FB 2 über die Handhabung der Notentriegelung (Wing) bei Gefahr gegenüber der dort sitzenden, aber verunsichterten Passagierin kommentierte er eine Nachfrage mit "das ist so simpel und leicht, das schafft selbst ein Mensch wie Sie!". Die Passagierin erwiess sich zum einen als Flugnovizin, zum anderen als körperlich eher weniger trainiert.
3.) ca. 2 Stunden nach dem Start kam es in er Kabine zu einem med. Notfall. Das ausgerufene medizinische Personal unter den Passagieren (3!) kam nicht bzw. nur unter grösster Mühe und minimalstem Platz zur Versorgung an die Patientin, statt dessen hampelten FB 1 und FB 2, erkennbar völlig überfordert und in Erste-Hilfe-Massnahmen unzureichend ausgebildet, vor der Patientin herum, verabreichten (FB 1) Sauerstoff - trotz Maske - aus ca. 20 cm, währenddessen FB 2 hektisch und ohne Kenntnis des Inhalts das EM-Kit (soll übrigens nur von ausgebilde tem Fachpersonal *Professionals only* bedient werden) auf der Suche nach der Kochsalzlösung zerfeldderte, riss unnötig und ungebraucht steriles Verbandsmaterial auf, kontaminierte dasselbe und zog sich erst danach theatralisch Latex-Handschuhe an.

Sein Kollege, FB 1, sah dass und folgte seinem Beispiel, um dann mit behandschuhten spitzen Fingern die Mullbindenschlaufe der Flaschenaufhängung zu halten. Der Höhepunkt dieser Horrorveranstaltung gipfelte darin, dass FB 2 seine Handschuhe auszog, sich aus seinem Gepäck Desinfektionstücher holte und die Hände "reinigte" danach mit Handcreme "pflegte" und dann während der noch laufenden Betreuung den zuvor um und auf der Patientin verteilten EM-Kit-Inhalt wieder einsammelte "das brauchen wir noch" und die seiner Meinung nach nicht mehr gebrauchten Einsätzkräfte mit der Bemerkung auf die eigenen Plätze zurückschicken wollte "ich brauche den Platz jetzt für Dringenderes, der Bordverkauf startet gleich".

Statt die Patientin zur adäquaten Versorgung auf den Gang oder in den vorderen Einstieg umzubetten, verweigerte man das ebenfalls mit dem "laufenden Bordbetrieb" und dem Verweis darauf "sie könne genausogut auf den 3 Sitzen der Reihe" gelagert werden. Nach Abschluss des Bordverkaufs konnte man zudem als Beobachter den Eindruck gewinnen, die Kabinen-Crew wäre mit dem "Umsatz" nicht zufrieden. Die professionell aufgesetzte Höflichkeit der FB 1 und 2 wich erkennbar einer aufkommenden Empfindlichkeit. Das war bei der Verabschiedung der aussteigenden Passagiere deutlich zu registrieren. Medizinisch, fachlich und firmenpolitisch ein absolutes Unding! Wurde aber heute noch durch die Kontaktversuche in die Büros der Firma "CONDOR Flugdienste GmbH" bestätigt.

Veröffentlicht wird nur eine "0180.- Servicenummer" zu einem anonymen Call-Center. Dort weiss man vorgeblich keine andere Telefonnummer (06107-939-0). Danach Anruf bei THOMAS COOK selbst, von dort weitervermittelt, Telefonzentrale kann und darf nicht weiterstellen wenn es sich um keinen geschäftlichen Vorgang handelt und aus Datenschutzgründen keine Namen von Mitarbeitern weitergeben. Nach ca. 6 Anruf-Versuchen und Konsequenz einen "Referenten" (Herr P. -wie einer der 12 Apostel) erreicht, der war aber "nicht zuständig", versprach dafür einen Rückruf des Verantwortlichen "binnen 30 min". Nach einer Stunde erfolgte ein nochmaliger Anruf in die Zentrale, jetzt die Auskunft "wir haben Anweisung nicht mehr durchzustellen".

Der Hinweis auf ein dann nötig werdendes Gespräch mit bestimmten Medien bewirkte nach rd. 3 Stunden einen Rückruf einer Mitarbeiterin. Die hatte aber offensichtlich leichte Sprachstörungen bei der Nennung ihres Namens; trotz mehrfacher Nachfrage blieb der immer unverständlich und buchstabieren wollte sie ihn nicht! CONDOR kann nur dringend geraten werden sich ein positives Beispiel an ehemals belächelten und schlecht berufenen Airlines zu nehmen, z.B. TURK HAVA YOLARI einst und jetzt TURKISH AIRLINES -eine TOPP-Airline mit gleichermassen topp-ausgestatteten Maschinen, zumutbarem Sitzabstand, perfektem Bordservice und einer Verpflegung - sowohl als Linien- wie Charterflieger - die ihresgleichen sucht.

Es geht also nachweislich besser - und auch bei geringeren Flugpreisen! So wie jetzt kann CONDOR in kürzester Zeit keinen Blumentopf mehr gewinnen!



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 - schlecht    - geht so   - mittel    - gut    - vorbildlich

  • Service
  • - schlecht
  • Essensqualität
  • - schlecht
  • Unterhaltung
  • - geht so
  • Sauberkeit
  • - geht so
  • Freundlichkeit
  • - schlecht
  • Pünktlichkeit
  • - gut
  • Sitzkomfort
  • - geht so
  • Preis-Leistung
  • - schlecht
  • Durchschnitt
  • 1.75 Sterne
  • geflogen
  • 27. Juni 2015
  • Flug Nr.
  • DE 6433
  • Klasse
  • Economy
  • Reiseart
  • Privat/Urlaub

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Kommentare

bisher 9 Kommentare

    • Manfred
    ...ich darf Sie

    ... versichern, dass die Lichter bei Condor sicher nicht ausgehen, zumal die Nachfrage nach Pauschalschnäppchen - Sie haben ja auch gebucht - nicht abreißen wird, im Gegenteil! Bleiben wir doch auf dem Boden der Realität, bei den meisten Pauschalreisenden spielt doch der Preis und nicht das Ziel die entscheidende Rolle. Condor musste wie allen anderen Carrier daher sein Leistungsangebot auf ein Mindestmaß reduzieren um konkurrenzfähig zu bleiben. Schliesslich, niemand hat etwas zu verschenken!
    Ihre Qualitätserwartungen müssen Sie auf Business und Firstclass beschränken. In der Eco steht ausschliesslich der Transport von A nach B im Fokus. Ihre Schilderung von (angeblichen) Fehlleistungen - niemand in diesem Forum kann den Gegenbeweis antreten - der FlugbegleiterInnen, lässt auf profunde Kenntnisse in erster Hilfe erkennen. Warum haben Sie sich nicht in den Dienst der Menschlichkeit gestellt? Hat Sie wohl die Courage verlassen! Nicht immer Jammern und den Besserwisser spielen, sondern selbst aktiv werden, ..bei soviel Wissen!

    • Ganter
    .. ich darf Sie ...

    @manfred: zum einen ist Ihre Ableitung "Paxe in Eco haben ausschliesslich den Transport von A nach B zum günstigsten Preis im Focus" nur bedingt zutreffend, auch der Passagier in der Eco hat einen zweifelsfreien Anspruch darauf während des Fluges von qualifiziert ausgebildetem Kabinenpersonal betreut zu werden. Tuntig-schrille Flug- begleiter die sich eher Sorgen um ihren prozentualen Anteil am Bordverkauf als um die Sicherheit und Gesundheit der zu betreuenden Fluggäste machen, gehören da ganz bestimmt nicht dazu. Zum anderen ist auch dem 2. Teil Ihrer Aussage Widerrede unter Bezug auf das Vorgesagte zu geben: nicht nur Passagiere der Business- oder Firstclass haben den Anspruch ihren Qualitätsansprüchen Aufmerksamkeit erbracht zu wissen.


    Die Aussage "CONDOR musste wie alle Carrier sein Leistungsangebot auf ein Mindestmass reduzieren um wettbewerbsfähig bleiben zu können" wurde von mir bereits zum Ende meiner Darstellung widerlegt. Es geht definitiv auch anders, kostenbewusst und doch kundenfreundlich -das zeigen Dutzende benennbarer Airlines. Last but not least: meine Kritik an der Minderleistung der FB während des Notfalls fusst auf einem abgeschlossenen Medizinstudium, rd. 35 Jahren Einsatzerfahrung in div. Rettungssituationen und zudem als Träger von Adler-schwinge.


     


    Daraus dürfen Sie rückschliessen, dass ich auch über fliegerische Kenntnisse verfüge -und das nicht als privater Sportpilot. Bei aufmerksamem Lesen hätten Sie erfassen können, dass ich einer der 3 ausgerufenen Passagiere und in die Versorgung mit eingebunden war. Abschliessend spricht die Vielzahl und Massivität der aktuellen Beschwerden über CONDOR seit Beginn dieses Jahres eine auch für Laien deutliche Sprache.

    • Matze
    Kommentar

    Thomas Cook hat schon mehrfach (dank satter Gewinne) die Verluste einfliegende Condor gerettet ! Das sagt alles !

    • Abc
    Flugbegleiter

    Mir kömmt es gerade so vor als ob Sie die Flugbegleiter keine Sekunde aus den Augen gelassen haben. Dass diese bei einem Medizinischen Notfall auch mal kurz nervös werden ist menschlich, klar Sie sind ausgebildet aber haben sowas nicht jeden Tag wie ein Arzt. Ich möchte Sie mal erleben wenn Sie erste Hilfe auf der Straße machen müssen, glauben Sie mir da müssen Sie auch erst mal tief durchatmen! Aber anscheinend wissen Sie ja alles viel besser

    • Hajo
    Billig

    Hallo, da Sie die Erste Hilfe Massnahmen anscheinend ausfúhrlich beherrschten, bitte selbst aufspringen wie schon gesagt und helfen. Erinnert mich immer an die Besten Fussballspieler sind die Zuschauer und nicht die Spieler was man alles besser machen kann. Ein deutsches Unternehmen mit einem túrkischen Vergleichen macht keinen Sinn, oder wúrden Sie fúr dieses Gehaltsniveau arbeiten wollen, dann wäre nicht nur die Fliegerei billiger, also schwachsinn. Aber auch kein Geld fúr eine Premium Economy ausgeben wollen, einfach mal die Kirche im Dorf gelassen.

    • Ganter
    Condor? Nein danke, nie wieder

    @ Manfred: 1. hat jeder Passagier jeder Airliner ungeachtet der gebuchten Preisklasse den unzweifelhaften Anspruch auf eine bestmögliche Betreuung durch das Kabinenpersonal während des Fluges, 2. entspricht das tuntig-affektierte Gehabe der beiden beschriebenen FB´s in keiner Art und Weise dem Anspruch der Airline an ihr Personal und deren Auftritt, 3. bin ich qualifiziert genug hierüber eine auf langjährige eigene berufliche Verwendung basierende Einschätzung zur Ausbildungsqualität der FB´s abzugeben: mit einem Medizinstudium, mehr als 30jähriger Einsatzerfahrung im fliegerischen Rettungsdienst und als Inhaber einer ATPL sollte das keine Frage sein, 4. war ich selbstverständlich Teil des 3köpfigen Notfallsteams während der Versorgung der Patientin. 5. wurde von mir bereits aus meinem ersten Beitrag ein nachvollziehbares Beispiel - derer gäbe es noch genug andere - für eine posititves Preis-/Leistungsverhältnis angeführt.

    • Hajo
    Schade

    Ich glaube, das größte Problem das Sie haben sind die zwei schwulen Flugbegleiter was ja so gar nicht geht ...

    • Ganter
    CONDOR? Nein danke, nie wieder

    @Abc und Hajo: wie wäre es denn wenn Sie statt polemisierend einen Kommentar zu verfassen erst einmal lesen worüber Sie sich auslassen wollen? Vor Ihren Kommentaren war bereits geklärt, dass ich erstens über ausreichende med. Fachkenntnisse (die 30 bzw. 35 Jahre Einsatzerfahrung ergeben sich aus Zeiten vor und nach dem Medizin- studium - nur mal so für die ganz Schlauen erwähnt) verfüge und auch in der Notversorgung der Patientin eingebunden war. Und Bordpersonal kann ich durch meine Tätigkeit in der Berufsfliegerei auch einschätzen! nochmal @ hajo: klassicher Apfel-Birnen-Vergleich - das Gehaltsgefüge der Kabinen-Crews aus Überlassungs-Töchtern von CONDOR unterscheidet sich nicht wesentlich von dem der von mir als Beispiel angeführten südost- europäischen Airline. Aber die haben bewiesen das sie zufriedene Kunden und guten Service bei adäquaten Kosten / Flugmile unter einen Hut zu bringen verstehen. Bei CONDOR ist davon nichts zu spüren! Im übrigen ist CONDOR gerade auf mehreren Ebenen eifrig bemüht den Vorfall herunterzuspielen ... warum wohl?

    • Mike
    Kommentar

    Ich fliege oft mit der CONDOR nach Dalaman. Mal haben Sie eine Crew, die sehr Kunden bzw. Dienstleistungsorientiert arbeitet und manchmal doch das Gegenteil. Vor allem bei älteren Flugbegleitern ist mir diese "Null-Bock Einstellung" oft aufgefallen. Im großen und Ganzen bin ich der Meinung, dass die Flugbegleiter ganz dringend eine Nachschulung bezüglich kundenorientiertes Arbeiten benötigen. Ganter vielleicht solltest du deine Bewertung auch auf der Facebookseite von Condor veröffentlichen.

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