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Ein großes Lob für Piloten und Crew

Ryanair Flug von Weeze nach Palma de Mallorca

Bei der Rückreise von Palma nach Weeze gab es Schwierigkeiten. Zuerst rollten wir erst nach knapp 1 1/2 Stunden verspätet zum Start, da die Maschine repariert werden musste. Dann wurde noch einmal getankt. Beim Start musste der Pilot diesen abbrechen, weil eine Fehlermeldung im Cockpit erfolgte. Wir wurden wieder zu einer Parkposition gebracht und die Maschine wurde repariert. Die Techniker sagten "alles in Ordnung", im Cockpit blieb die Fehlermeldung. Der Pilot teilte uns dieses mit, auch, dass er der Meinung sei, es sei in Ordnung, letztlich blieb aber die Fehlermeldung. Er stellte den Passagieren frei, die Maschine zu verlassen. Die Maschine würde jedoch wieder starten.

Letztlich entschieden sich ca. 20 Personen, auszusteigen, so auch wir. Der Pilot, wie auch der Rest der Crew, war die ganze Zeit ruhig und wir hatten zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, dass sie wissen, was sie tun. Wir fanden es sehr gut, dass der Pilot ehrlich war und uns eine Wahl gelassen hat. Er wies zwar daraufhin, dass es unsere Entscheidung sei und wir nicht mit einer Erstattung der Kosten rechnen können. Das war uns in dem Moment egal. Wir sind begeistert von so einem Piloten und von dem sehr professionellen Einsatz der Crew. Auch wurde uns und den anderen aussteigenden Passagieren ein Vorwurf gemacht. Wir haben uns mit unserer Entscheidung akzeptiert gefühlt. Dafür ein großen DANKESCHÖN.

Letztlich war der Flug so spät, dass er gegen 2.00 Uhr in Münster-Osnabrück gelandet ist. Und dann ging es mit dem Bus nach Weeze. So haben wir Glück, dass wir die Kosten für den Rückflug erstattet bekommen. Ryanair hat auf meinen Antrag nach 20 Stunden bereits reagiert und eine Rückerstattung angekündigt. Auch das finden wir sehr schnell und bedanken uns dafür! Wir fliegen viel mit Ryanair und wir werden das auch in Zukunft tun.



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 - schlecht    - geht so   - mittel    - gut    - vorbildlich

  • Service
  • - gut
  • Essensqualität
  • - vorbildlich
  • Unterhaltung
  • - geht so
  • Sauberkeit
  • - mittel
  • Freundlichkeit
  • - vorbildlich
  • Pünktlichkeit
  • - vorbildlich
  • Sitzkomfort
  • - gut
  • Preis-Leistung
  • - vorbildlich
  • Durchschnitt
  • 4.13 Sterne
  • geflogen
  • 24. Juli 2017
  • Flug Nr.
  • FR6217
  • Klasse
  • Economy
  • Reiseart
  • Privat/Urlaub

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Kommentare

bisher 11 Kommentare

    • Hans
    Nun ja

    Nun ja, über die Vorgehensweise der Airline, respektive des Piloten kann man kontrovers diskutieren. Wenn es eine Fehlermeldung gibt, dann lautet die Kommunikation entweder das man wegen des möglichen Fehlers nicht startet oder man spricht das Thema bei den Passagieren nicht an, weil man damit nur Unruhe erzeugt. Aber die Entscheidung ob man mit fliegt oder nicht, als Rückdelegation den Passagieren zu überlassen, ist nicht in Ordnung. Was diese angebliche Fehlermeldung auch immer zu bedeuten hat, ein Passagier kann es nicht bewerten. Ergo kann man die Entscheidungshoheit auch nicht auf Passagier übertragen.

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    • Brain
    Naja ...

    Großes Lob ! Für wen? Es gibt nur eine Variante. Die Sicherheit ist vorhanden und dann wird auch gestartet. So einen Unsinn, dass der Flugzeugführer diesen technischen Fehler lang und breit erklärt und es Passagieren überlässt auszusteigen, habe ich noch nie gehört. Das wäre unprofessionel und würde bei einem Start nur Unruhe bringen. Letzendlich erfolgte dann aus Zeitgründen der Start doch nicht. Dazu sage ich lieber nichts.

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    • Maria
    Wir fanden es gut!

    Hier ist noch einmal die Bewertungsschreiberin. Natürlich konnten wir Passagiere das letztlich nicht beurteilen. Doch die Unruhe war nach einer Reparatur von über 1 1/2 Stunden und dem abgebrochenen Start bereits da. Der Pilot sagte auch, dass die Maschine in Ordnung sei und er starten würde. Das hat sie letztlich ja auch getan. Trotzdem fand ich es gut, dass er die Passagiere, die sich nicht mehr gut fühlten, hat aussteigen lassen. Mein Mann leidet unter Flugangst, er hat das gut im Griff, jedoch wollte er nach diesen Aktionen kein weiteres Mal mehr starten. Das war uns schon klar, bevor der Pilot erklärte, was Stand der Dinge war. Wir fanden die Ehrlichkeit des Piloten gut und wir haben uns gut aufgehoben gefühlt.
    Natürlich können nicht die Passagiere entscheiden, wann und ob geflogen wird. Doch wenn eine Maschine ein Problem hat, finde ich es gut, wenn ein Pilot das auch ehrlich sagt und den Passagieren, die bereits unruhig sind, die Wahl gibt. Auch, wenn natürlich die Kosten nicht ersetzt werden. Wäre z.B. mein Mann gezwungen gewesen, in dieser Maschine zu bleiben, wäre das für ihn wesentlich schlechter gewesen und er hätte mindestens eine Ryanair-Maschine nicht mehr betreten. Sicherlich gibt es dazu unterschiedliche Meinungen, gerade auch aus anderen Perspektiven. Die Stimmung allerdings unter den 20 "Abbrechern" war gut und wir waren alle mit dem Verhalten der Crew, insbesondere des Piloten sehr zufrieden.

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    • Brain
    @Maria

    Aus Ihrer Sicht mag alles richtig sein. Aber der verantwortliche Flugzeugführer ist kein Busfahrer, der seine Passagiere über mangelnde Beleuchtung informiert. Er ist Kommandant. So wie sich der Pilot verhalten hat, muss man ihm unprofessionelles Verhalten vorwerfen. Wenn das Schule macht, werden die meisten Flieger nicht mehr starten, sondern Passagiere wieder aussteigen lassen. Wenn die Sicherheit vorhanden ist, wird gestartet. Nichts anderes! Alles andere ist sentimentaler Firlefanz.

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    • Mitch Rapp
    Fehlermeldung

    Hier sollte man zwischen einer Fehlermeldung und der Sicherheit unterscheiden. Ein Start erfolgt nur unter absolut sicheren Bedingungen. Sollte das Teil nicht sicherheitsrelevant sein, so kann trotzdem gestartet werden. So wird manchmal auch mit defekter APU geflogen. Ein defekter Sensor an der Cargotür ist ein no-go ( habe ich selbst erlebt). Da wird nicht gestartet. Allerdings ist ein Flugzeug sicher oder nicht. Ein bisschen unsicher gibt es nicht. Insofern verstehe ich den Kommandanten nicht. Entweder er kann starten oder nicht, da frage ich keine Passagiere. Allerdings habe ich von einem ähnlichen Vorfall auf einer EasyJet Maschine von Malaga nach Bristol gelesen (Merkur von heute). Hier liess der Pilot abstimmen, was wohl in Chaos ausgeartet ist ( Die Passagiere waren allerdings schon 36 Stunden am Flughafen). Das scheint ein sehr interessantes Thema zu sein. Ich kann aber nicht nachvollziehen, wenn ein Flugzeugkommandant Passagiere befragt. Er muss die Entscheidung fällen. Alles andere bringt nur Unruhe.

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    • Hans
    Alles auf den Punkt gebracht !

    @Brain Sie haben alles auf den Punkt gebracht. Stimme dem uneingeschränkt zu. Das der Pilot die Entscheidung zum Mitflug oder aussteigen den Passagieren überlassen hat (Rückdelegation) ist schon eine Frechheit. Eigentlich kann ich es kaum glauben. Der Passagiere ist nämlich der letzte in der Kette, der den (angeblichen) Fehler beurteilen und bewerten kann.

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    • Maria
    Keine Fehlerbeurteilung!

    Es ging nicht darum, den Fehler zu bewerten oder zu beurteilen! Das hätten wir Laien auch gar nicht gekonnt. Wir wollten nur nicht mehr fliegen, weil unser Sicherheitsempfinden gestört war. Und wir waren froh, nicht gegen unseren Willen dazu gezwungen worden zu sein. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bedauere sehr, hier geschrieben zu haben.

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    • emmdee
    Nicht im Sinne des Forums

    Das ist schade, Maria. Leider werden Postings hier von gewissen Kreisen dermaßen zerpflückt, dass ein negativer Eindruck entsteht und viele Fluggäste, die sich hier mit sachlichen und guten Beiträgen einbringen, zum Rückzug gedrängt werden. Seien sie versichert, dass ihre Ausführungen durchaus hilfreich waren.

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    • Brain
    @Maria

    Es geht nicht darum, was Sie hier berichtet haben. Ihre Aussagen zweifelt ja auch keiner an. Aber, in Flugzeugen oder auf Schiffen z.B. gibt es einen Kommandanten der entscheidet. Das ist nun mal so,anders würde das System nicht funktionieten. Trotzdem ist es interessant, was Sie erlebt haben. Ich hätte den Captain beim Aussteigen gefragt, ob er irgendwelche Pillen eingenommen hat. Hier hat der Kommandant nicht richtig gehandelt. Armeeflieger war der nicht. Schreiben Sie ruhig weiter.

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    • Maria
    @Brain

    Ja, der Pilot hat entschieden zu fliegen und wir merkten auch, dass er seiner Sache sicher war. Denen, die jedoch nicht mehr Fliegen wollten, bot er den Ausstieg an. Sie gaben Recht, der, der die Verantwortung trägt, muss auch die Entscheidung treffen. So auch passiert. Doch ich glaube, es wäre für niemanden hilfreich gewesen, die Aussteigewilligen gegen ihren Willen zu befördern. Dann hätte meine Bewertung ganz anders ausgesehen, wahrscheinlich " nie wieder"...

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    • Mitch Rapp
    @Maria

    Ich finde die Info gut, gerade weil ungewöhnlich und wie bereits angemerkt auch kein Einzelfall. Wie Brain schon richtig schreibt: Schreiben Sie weiter. Ich kann nach wie vor die Entscheidung des Piloten nicht nachvollziehen !

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