Bewertung Condor

Condor Bewertung | Unübliche Beförderungsbedingungen für Babies

  • 28.03.2014
  • Peter(44) München
  • 3
  • Condor 767

Condor Flug von München nach Mauritius

Die Beförderungsbedingungen für Babies sind laut Website absolut unüblich, denn Condor bietet auf Langstrecke einen Bassinettenplatz (Babykörbchen) offiziell nicht in der normalen Economy an, sondern nur in den höheren Klassen (laut Website mindestens Premium Economy mit erheblichem Mehrpreis für den/die Erwachsenen). Tatsächlich hat jedoch die 767-Kabine - jedenfalls die neue - neben einem Bassinettenplatz in Reihe 6 Mitte (Premium Eco) noch einen weiteren Bassinettenplatz in Reihe 22 Mitte (normale Economy). 22 ist jedoch online nicht reservierbar.

Wer mit Baby normale Economy fliegen will, sollte vor Buchungsabschluss darauf bestehen, dass die Reservierungshotline eine kostenfreie Reservierung der Mittelplätze Reihe 22 bestätigt. Beide Bassinettenplätze sind de facto für Babies bis ca 12 Monate und ca 10 kg geeignet und werden von den Kabinencrews auch so behandelt; die restriktiveren Grenzen laut Condor Website - Bassinette nur bis max. 6 Monate und 8 kg (!) - werden von den Crews nicht vollzogen und sollen wohl Kunden wohl nur dazu bewegen, für Infants extra Plätze zu buchen.

Wir buchten aufgrund der falschen Infos der Website und Reservierungshotline zunächst einen zusätzlichen Sitz fürs Baby, der jedoch nicht nutzbar war, da der nötige Autositz (MaxiCosi) nur in Reihen mit mehr Sitzabstand passt; immerhin wurde uns der Mehrpreis auf Reklamation erstattet. Ansonsten war der Flug pünktlich und ist dank Nonstop zwischen MUC und MRU derzeit konkurrenzlos. (EMIRATES fliegen mit A380, jedoch mit Zwischenstop über Dubai mit langen Zwischenaufenthaltszeiten. Air Mauritius mit ihren A340 fliegt aktuell nicht mehr von MUC.)

Kritikwürdig weiter: Die neue 767-Kabine hat Entertainmentscreens je Sitz, die jedoch auf jede Berührung starten und sich also nicht manuell abschalten lassen (keine "Kindersicherung"). Für attraktiveren Content verlangt Condor kleinlich 7 EUR extra (nebst Kopfhörerpreis). Das Essen wird den Fluggästen wie Tieren primitiv direkt auf "Plastikfressnäpfen" serviert und war auf dem Hinflug ein schlimmer ungenießbarer Fraß, auf dem Rückflug (Caterer aus Mauritius) schon etwas besser. Insbesondere die "sekundären" Leistungen wie Bordverpflegung können längst nicht mehr mit den "Golfcarriern" mithalten.

Condor und andere deutsche Airlines müssten hier endlich ihre Nebenleistungen und ihren Service verbessern, anstatt nur über die Konkurrenz aus Nahost und deren Wettbewerbsvorteile zu jammern. So gibt es in der Emirates A380 bestimmt nicht nur insgesamt 2 Bassinettenplätze...



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 - schlecht    - geht so   - mittel    - gut    - vorbildlich

  • Service
  • - mittel
  • Essensqualität
  • - schlecht
  • Unterhaltung
  • - geht so
  • Sauberkeit
  • - mittel
  • Freundlichkeit
  • - mittel
  • Pünktlichkeit
  • - vorbildlich
  • Sitzkomfort
  • - geht so
  • Preis-Leistung
  • - geht so
  • Durchschnitt
  • 2.63 Sterne
  • geflogen
  • 4. Februar 2014
  • Flug Nr.
  • de2316
  • Strecke
  • Flug München nach Mauritius
  • Klasse
  • Economy
  • Reiseart
  • Privat/Urlaub


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Kommentare

bisher 3 Kommentare

    • Marty

    Im A380...

    ...da gibt es sogar 6-8 Basinette-Plätze und bei Emirates einen super Sitzabstand mit freundlicher Crew und "gutem" Essen. Babys brauchen bis 2 Jahre keinen eigenen Sitz, geht super, wir haben grae 8 Flüge mit einem 15monatigen Baby hinter uns in einer normalen Sitzreihe, ging wunderbar. PS: Planen Sie doch 24h oder merh Aufenthalt in Dubai ein, die Stadt ist sehenswert.

    • Matze

    Zu Emirates

    Kunststück, Emirates ist ein subventionierter Premiumcarrier und Condor ein Ferienflieger mit uralten Langstreckenmaschinen, da nützen auch die neuen Kabinen nichts. P.s. Bin in 2013 via DXB nach Australien geflogen und auf meinen Koffer warte ich noch heute!

    • Margit

    Baby auf Langstreckenflug

    Ich werde wohl nie verstehen, wieso man mit einem Baby einen Langstreckenflug macht. Das ist für keinen der Beteiligten erholsam - weder fürs Baby, noch für die Eltern und vor allem für die Mitreisenden.

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