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16.09.2011 12:48 Uhr
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Riga: Die lettische Regierung will Air-Baltic-CEO Bertolt Flick hinter Gittern sehen
Liebe Freunde der zivilen Luftfahrt,
ausnahmsweise, der Aktualität und Brisanz wegen, gibt es heute einen Sonder-Newsletter per Airline News. Grund ist die immer spannender, ja mysteriöser werdende Entwicklung bei „Air Baltic“ (siehe auch http://www.airline-bewertungen.eu/..airlinenews-2836.html). Was bisher geschah, das können Sie dort nachlesen.

Bertolt Flick – Opfer oder Täter?
Bertolt Flick auf der Flucht, in Wartestellung oder auf den nächsten Angriff wartend? Der CEO von „Air Baltic“ scheint untergetaucht, meidet wohl nicht unbegründet die Rückkehr nach Riga - aus Angst, verhaftet zu werden und im Knast zu landen.

Flicks Anwalt verkündete, dass sein Mandant zwar zu einem Gespräch mit dem lettischen Premierminister Dombrovskis bereit sei, Voraussetzung sei allerdings die Garantie, dass Flick nicht verhaftet würde.

Razzia bei Bertolt Flick und „Air Baltic“
Diese Angst ist durchaus berechtigt, denn die lettische Regierung wirft Flick Korruption und mangelnde Transparenz seiner Geschäftsmethoden vor. Obwohl es keine offizielle Anklage gibt, wurden bereits im Juli nicht nur Flicks Büroräume und seine Wohnung von der Polizei ohne richterliche Anordnung durchsucht, auch die gesamte Air-Baltic-Verwaltung wurde auseinandergenommen.

Brüssel: Präsident Berzins wurde der Rückflug nach Riga vermasselt
Und dann kam es vor einigen Tagen zu einem echten Affront. Am vergangenen Montag wurden ohne jegliche Begründung und Ankündigung 22 Air-Baltic-Flüge gestrichen, darunter auch Flüge von und nach Brüssel, und zwar genau an dem Tag, als der lettische Präsident Berzins seinen Antrittsbesuch bei der EU machte. Berzins konnte zwar nach Brüssel fliegen, seinen Rückflug jedoch nicht antreten; er musste eine nicht eingeplante Nacht in Brüssel verbringen. Wie der Brüsseler Flughafen dem Überflieger mitteilte, seien die Gründe für die Flugstreichungen bis heute, 15. September, nicht bekannt.

Vieles ist nur Spekulation
Nun kann heftig spekuliert werden, wer hinter dieser Aktion stand. War es eine Machtdemonstration von Bertolt Flick, dass er auch von Deutschland aus „Air Baltic“ steuern kann, oder war es gar eine Inszenierung der lettischen Regierung, um Flick den „Todesstoß“ zu versetzen?

Zur Erinnerung: Bertolt Flick – er hat immerhin Air-Baltic-Anteile von etwa 47 Prozent - ist sich sicher, dass Lettlands Regierung ihre 53-Prozent-Anteile noch vor den Neuwahlen im Herbst verkaufen wolle und er dabei hinderlich sei. Das Wirtschaftsministerium hatte Flick schon mehrfach aufgefordert, alle Zahlen von „Air Baltic“ auf den Tisch zu legen, was dieser nach eigenen Aussagen auf der Bilanz-Pressekonferenz bereits getan hätte.

Soll Bertolt Flick in den lettischen Knast?
Auf jeden Fall ist das Tischtuch zwischen der lettischen Regierung und Bertolt Flick zerschnitten. Eine Garantie, dass Bertolt Flick bei einer Rückkehr bereits am Flughafen Riga nicht verhaftet und inhaftiert werde, wollte niemand geben. Premierminister Dombrovskis ließ in einer Erklärung verlauten: „Ich glaube, dass eine solche Garantie in scharfem Kontrast zu einem demokratischen Rechtsstaat steht und die Politik nicht in die Strafverfolgung eingreifen darf.“

Lettland glänzt mit mafiösen Strukturen
Was Dombrovskis natürlich nicht auf seine Regierung bezog, die weltweit als eine der korruptesten überhaupt gilt und der mafiöse Strukturen unterstellt werden. Von einem demokratischen Rechtsstaat ist Lettland allerdings noch weit entfernt – auch von echter Korruptionsbekämpfung, zumindest was die eigenen Politiker betrifft.

Fazit
Tatsache ist, dass „Air Baltic“ in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt und dringend frisches Geld braucht. Wie aus Riga zu hören war, ist die lettische Regierung bereit, „Air Baltic“ finanziell unter die Arme zu greifen, aber nur dann, wenn sich Bertolt Flick komplett von „Air Baltic“ verabschiedet, obwohl dessen Air-Baltic-Bilanz eigentlich eine Erfolgsgeschichte ist.

Mit immer noch vielen offenen Fragen in Sachen Air Baltic“ grüßt herzlichst
Ihr Überflieger

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