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Airline News Emirates




30.06.2010 14:35 Uhr
» Übersicht » Airlines » Emirates
Dubai: Der Herr der Dubai-Luftfahrt ist Scheich Ahmed Bin Saeed Al Maktoum
Dubais Vorzeige-Airline „Emirates“ ist eine der erfolgreichsten Airlines überhaupt, jedoch bei der internationalen Konkurrenz nicht unumstritten. Keine andere Airline der Welt setzt so aggressiv auf Wachstum, und mit der Überzeugung, eines Tages zur größten Airline der Welt zu werden.

Wer steht dahinter?
Wenn es in Dubai um die Luft- und Raumfahrtindustrie geht, ist dies mit einem Namen verbunden: Scheich Ahmed Bin Saeed Al Maktoum, ein Onkel von Dubais Herrscher Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum. Der Himmel über Dubai wird von Scheich Ahmed und zwei seiner Unternehmen beherrscht: einmal durch „Emirates Airlines“, Teil der Holding „Emirates Group“, und der 2006 gegründeten „Dubai Aerospace Enterprise“ (DAE). Bei beiden Konzernen ist Scheich Ahmed der Vorsitzende.

DAE mit Problemen ...
Des Scheichs DAE ist in den letzten Tagen in die Schlagzeilen geraten, da spekuliert wird, ob Scheich Ahmed wegen finanzieller Probleme Liefertermine bei bereits bestellten Flugzeugen verschieben muss.

… aber 32 Airbus A380 bestellt
Scheich Ahmed war es auch, der auf der ILA 2010 in Berlin vor aller Öffentlichkeit und unter großem Medieninteresse 32 A380-Bestellungen im Wert von etwa elf Milliarden Dollar unterschrieb. Diese Bestellungen sollen jedoch von den momentanen Finanzproblemen nicht betroffen sein – auch nicht seine Airline Emirates, lediglich DAE.

Widersprüche und strenge Einstellungskriterien
Doch was genau dahinter steckt, weiß sowieso niemand genau. Deshalb verwirrt die Ankündigung, dass Emirates 700 neue Piloten und 3000 weitere Flugbegleiter einstellen will.
Einen Job bei Emirates zu bekommen, ist alles andere als einfach. Es gibt ein rigoroses Auswahlverfahren, denn von 50 Kandidaten für einen Job als Flugbegleiter schaffen es in der Regel nur acht in die „Endrunde“, von denen nur drei eingestellt werden. Ein weiteres Kriterium stellt Emirates in den Vordergrund: auf einen multinationalen Mix in der Belegschaft.

Die Emirates-Gruppe
Die Emirates-Gruppe befasst sich aber nicht nur mit der zivilen Luftfahrt, sondern auch mit den Bereichen Luftfrachtverkehr (Emirates Cargo), Dienstleistungen (Dnata Services), einen Gastronomie-Bereich (u. a.
Costa Coffee), Hotels und Chauffeur-Dienste.

Billigflieger „Fly Dubai“
Neue Märkte im unteren Preissegment hat Scheich Ahmed mit dem sogenannten Billigflieger „Fly Dubai“ erreicht. Auslöser war der große Erfolg des bereits im Jahre 2004 gegründeten Billigfliegers „Air Arabia“ aus dem Nachbaremirat Sharjah.

Der neue Flughafen
Dubai will zum größten Drehkreuz der Welt werden, aber auch der Bau des neuen Flughafens liegt nicht annähernd im Zeitplan, im Gegenteil auch hier scheint man an finanzielle Grenzen gestoßen zu sein.

Visionen, Sorgen und ein Retter?
Scheich Ahmed hat aber auch noch ein anderes Ziel im Auge, er will aus Dubai eine Denk- und Werkfabrik für den Flugzeugbau von morgen machen. Vermutlich aber hat er in diesen Tagen andere Sorgen, und es sieht so aus, als müsste die „Gelddruckmaschine“ Emirates als Geldgeber einspringen.

Trotzdem ist Scheich Ahmed einer der erfolgreichsten Luftfahrtunternehmer, der durch eine kompetente Führungsmannschaft, mit Tim Clark an der Spitze, mit Sicherheit noch für viele Schlagzeilen sorgen wird.




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Kommentare

bisher 1 Kommentare

am 30.06.2010 16:49 Uhr von repi
  Heiß, Trocken und Wüste
Ich war da! Imposante Stadt. Nur an der Stadtgrenze beginnt die Wüste und die Temparaturen bis teilweise 50°C sind nur in energieverschlingenden klimatisierten Räumen zu ertragen. Das "kalte" Wasser kommt mit 30°C aus Wasserleitung. Kein Standort, um dort Werkfabriken für den Flugzeugbau oder andere HighTec Schmieden anzusiedeln. Wenn die Erlöse aus Edöl bzw. Erdgas mal nicht mehr fließen werden, wird man auch dort wieder auf den Boden der Realität zurück finden.


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