Es ist noch einmal gut gegangen. Eine „Socata TB 10 Tobago“ mit vier Menschen an Bord musste auf dem Berliner Ex-Flughafen Tempelhof eine Notlandung hinlegen. Zwar segelte der Pilot perfekt auf einer der ausgedienten Landebahnen, aber es bleiben viele Fragen offen.
Zum Beispiel: Was wäre denn passiert, wenn es keine andere Möglichkeit gegeben hätte? Eine ähnliche Frage stellte sich schon beim Crash des Rosinenbombers, die der „Überflieger“ im
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Notlandung in einem Park
Einmal lag die Gefahr in der Tatsache, dass während der Notlandung mehrere Veranstaltungen stattfanden und deshalb viele Menschen auf dem Gelände waren und natürlich, was gewesen wäre, wenn beim Rundflug über die Hauptstadt keine Notlösung vorhanden gewesen wäre?
Mit dem Segen des Towers in Schönefeld
Nach ersten Angaben des Piloten habe der Motor gestottert, weshalb das Flugzeug an Höhe verloren hat. Auf der Suche nach einer Landemöglichkeit bekam er vom Tower des Flughafens Berlin-Schönefeld die Erlaubnis, auf dem Ex-Flughafen Tempelhof zu landen. Diese Landung war perfekt, weder Mensch noch Maschine kamen zu Schaden.
Ein Zwischenfall mit glücklichem Ausgang
Glück gehabt, kann man da nur sagen. In Berlin gab es im Linien- und Charterflugverkehr bisher keinen nennenswerten Zwischenfall. Auf anderen Flughäfen weltweit stürzten schon öfters Flugzeuge meist beim Start oder während einer Landung über Wohngebieten ab. Das allerdings kommt zum Glück nur sehr selten vor.
Problem Privatflieger am Beispiel Berlin
In Berlin, immerhin die deutsche Hauptstadt, herrscht tagsüber reger Flugverkehr mitten über der Stadt. Nicht durch die Linienflieger, sondern einmal natürlich durch Rettungs-, Polizei- und Regierungshubschrauber, aber auch durch Shuttle-Flüge oder Privatmaschinen. So wird heftig für Flüge über Berlin geworben: per Helikopter oder gar mit einem Wasserflugzeug, der Rosinenbomber hat sich selbst verabschiedet, zumindest vorläufig.
Was für Berlin gilt, gilt natürlich auch für jede andere Stadt. So stellen sich noch weitere Fragen: Werden Überflugrechte über Städte zu großzügig vergeben? Und vor allem: Müssen solche Flüge überhaupt sein? Sind Nachtflüge als Touristenvergnügen überhaupt zu verantworten?
Sportflugzeug bei Konstanz abgestürzt
Erst gestern ist ein Sportflugzeug kurz nach dem Start in der Nähe des Flughafens in Konstanz abgestürzt. Das Kleinflugzeug stürzte etwa einen Kilometer nach dem Start in der Nähe des Flughafens in Konstanz ab und ging in Flammen auf. Die Unglücksursache ist bislang unklar.
Es geht auch anders
In Berlin hat man zum Beispiel drei wunderbare Alternativen: Fernsehturm am Alexanderplatz, das Café und Aussichtspunkt im Kollhoff-Tower am
Potsdamer Platz oder der größte Heliumballon der Welt, mit dem man lautlos in 150 Metern Höhe über den Dächern von Berlin schwebt.