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10.02.2010 15:58 Uhr

Ryanair: Mit weiteren Sparmaßnahmen in die Pampa

Schon immer waren Ryanair die Flughafengebühren ein Dorn im Auge, und schon mancher Flughafen wurde von den Iren so unter Druck gesetzt, dass man entweder nachgab oder Ryanair das Weite suchte. Oder so wie man in Kärnten mit großzügigen Geldgeschenken einen Abzug verhinderte.

Will O'Leary wieder an der Gebührenschraube drehen?
Gestern nun war wieder einmal CEO Michael O'Leary in Frankfurt um zu verkünden, dass man praktisch nur noch Flughäfen anfliegen wolle, die niedrigste oder gar Gebühren verlangen.
Zu seinen deutschen Destinationen sagte er, dass diese preislich gesehen im Mittelfeld liegen würden, das gelte vor allem für Drehkreuze Hahn, Weeze und Bremen. Das hörte sich irgendwie an, als wolle er ankündigen, dass er auch an diesen Drehkreuzen die Gebührenschraube nach unten drehen will.

Mehr Passagiere – aber weniger Gewinn?
O'Learys Prognosen für seine Passagierzahlen in Deutschland sind optimistisch: So erwartet er für das am 31. März endende Geschäftsjahr rund zehn Millionen Ryanair-Kunden, im dann folgenden Geschäftsjahr sollen noch einmal eine Million Passagiere dazu kommen, alleine am Flughafen Hahn prophezeit er einen Anstieg von 3,6 auf vier Millionen Passagiere. Noch optimistischer sind seine Aussichten für den gesamten Ryanair-Konzern, er erwartet eine Zunahme der Passagierzahlen von sieben auf 73 Millionen.

Michael O'Leary sagte nichts zu den Problemen von Ryanair
Kein Wort sagte er jedoch zu den Problemen, die auch seine Airline hat, vor allem zu den Plänen, dass Ryanair zumindest diskutiert, dass die Ticketpreise generell erhöht werden sollen.