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bisher 3 Kommentare
am 24.08.2009 01:56 Uhr von Dietrich Elsner
Stadtflughafen ist kein Drehkreuz
Nach bewährter Art dreht Herr Koch die Dinge, wie er sie braucht.
Schon die Mediation war ebenso manipuliert wie die Ergebnisse des Regionalen Dialogforums. Offen ist die Diskussion nie gewesen, ebenso wenig wie dieses Urteil. Die Richter negieren die Belastungen des Flughafens auf die Anwohner am Tag durch die Verdopplung der Bewegungen auf über 900.000 und akzeptieren von der Fraport gekaufte Gutachten. Die Lärmgutachten sind im mehrfacher Hinsicht verfälscht indem laute Flugzeuge, leiseren zugeordnet wurden. Selbst die Flugsicherung sagt, dass die prognostizierten Flugrouten überhaupt nicht fliegbar sind. Von der Arbeitsplatzlüge erst gar nicht zu reden. Statt der 100.000 neuen Arbeitsplätze, die durch den Ausbau geschaffen werden sollen, wird rationalisiert und die Bodendienste werden gezwungen, Lohneinbussen hin zunehmen, sonst werden sie ausgegründet. Fraport braucht eine 8%tige Gebührenanhebung, damit die Zinsen für die Investition bezahlt werden können. Der Systempartner Lufthansa braucht eine 8%tige Absenkung der Gebühren, damit weiter schwarze Zahlen geschrieben werden können. Das passt nicht zusammen.
Bei Kurzstrecken bewegen sich die Flugzeuge länger am Boden, als in der Luft. Von den langen Eincheckzeiten ganz zu schweigen. Kein Kunde will das. Kein Kunde zahlt dafür. Der Flughafen Frankfurt ist von vorn herein als Einbahn-Flughafen angelegt. Die zweite Parallelbahn kann nicht unabhängig betrieben werden, weil der Abstand zu klein ist. Die Startbahn 18 West stört den Betrieb mehr, als sie nutzt. London schafft mit zwei Bahnen, wofür Fraport zur Zeit drei braucht. Jetzt soll noch eine vierte Bahn hinzukommen, die nur über Rollbrücken mit Rampen, die von Flugzeugen nur mit Vollgas genommen werden können, um das 8 Kilometer entfernte Terminal zu erreichen.
Es wird Zeit, dass endlich ein Flughafenkonzept für die Bundesrepublik erstellt wird, dass die belasteten Anwohner ebenso berücksichtigt wie den Bedarf zu fliegen. Warum dürfen Flugzeuge überall fliegen, Autos aber nur auf Straßen fahren dürfen, die Plan festgestellt werden und bei Neu- und Umbau strenge Lärmschutzmaßnahmen einhalten müssen. Warum darf ich in der Mittagszeit und nach 20:00 Uhr meinen Rasenmäher nicht betreiben, die Flugzeug dürfen aber mit einem Höllen Lärm über mein Grundstück fliegen, wenn ich gerade von der Nachtschicht komme und meinen Schlaf dringend brauche. Wo bleibt die Gleichberechtigung? Stadtnahe Flughäfen sollen sich auf den Quellverkehr der Region beschränken und Direktflüge anbieten, was mit modernen Flugzeugen und Reichweiten von über 15.000 Kilometern kein Problem ist. Das lässt allen Flughäfen in Deutschland die Chance zu überleben. Da reicht ein Flug pro Tag in die wichtigen Industrieregionen. Als Drehkreuz sollte ein Flughafen ausgebaut werden, wo keine Menschen belastet werden, der wachsen kann und sich auf Massenverkehr und Massenfracht konzentriert.
Die Erfolgsstrategie für Stadt nahe Flughäfen wie Frankfurt, ist KLEIN aber FEIN.
am 25.08.2009 18:55 Uhr von Anton
Völliger Unsinn
Was Herr Elsner schreibt ist so ein großer Unsinn und zeugt von Unwissenheit bis ins Detail.
So jemdanden gehört der Mund verboten!
am 26.08.2009 19:12 Uhr von Eddy
Frankfurt war gestern!
wie richtig erwähnt wurde ist "das eigentliche Problem der Standort".Airports müssen ausserhalb von Ballungszentren liegen.Frankfurt ist veraltet!Warum hier gegen den Willen der Bevölkerung noch Milliarden investieren?Wir haben fertig ausgebaute Langstreckenflughäfen wie Leipzig,München,Dresden und in 2jahren Berlin/BBI. Das sollte für künftiges Wachstum ausreichen!Es gibt ein "Flughafenkonzept der Bundesregierung", leider wurden die großen Airports Leipzig/Dresden nicht berücksichtigt.Lieber fummelt man sich FRA oder gar Hahn zurecht.Hier werden bereits investierte Steuergelder nicht genutzt,mithin verschwendet.Arbeitsplätze als Argument für den Nachtflug.... die gehen keinesfalls verloren, sondern wachsen eben in Leipzig oder Dresden.In FRA sind ja ohnehin die meißten Bürger nur der Arbeit willen "zugereist"!
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