Airline bewerten

Airlines

 


Thomsonfly
Großbritannien
3 Bewertungen


Travel Service
Tschechien
1 Bewertungen


UM Air
Ukraine
8 Bewertungen


EVA Air
Taiwan
14 Bewertungen


Ryanair
Irland
628 Bewertungen


Malaysia Airlines
Malaysia
81 Bewertungen


Alaska Airlines
USA
2 Bewertungen


Pulkovo
Russland
2 Bewertungen


Air Cairo
Ägypten
46 Bewertungen


InterSky
Österreich
28 Bewertungen


germanwings
Deutschland
343 Bewertungen


Norwegian
Norwegen
11 Bewertungen


Silk Air
Singapur
15 Bewertungen


Aero Republica
Kolumbien
3 Bewertungen


United Airlines
USA
118 Bewertungen

Airline News Frankfurt




23.08.2009 10:35 Uhr
» Übersicht » Flughafen » Frankfurt
Flughafen Frankfurt: Trotz des Urteils in Kassel kann sich nur Fraport als Sieger fühlen
Der Flughafen wird ausgebaut, auch wenn die klagenden Kommunen bereits angekündigt haben, vor das Bundesverwaltungsgericht zu ziehen. Doch eines hat sich wieder einmal herauskristallisiert. Die Unvereinbarkeit von wirtschaftlichen Interessen und denen der Anwohner. Heißt: Das Nachtflugverbot wird noch lange in der Diskussion sein, nach dem das Verwaltungsgericht Kassel den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch zurück gepfiffen hat.

Ist der Interessen-Konflikt überhaupt zu lösen?
Der Interessenkonflikt wird wohl nie für alle Seiten befriedigend entschieden. Zu eng besiedelt ist das Rhein-Main-Gebiet – und mitten drin der wichtigste Flughafen Deutschlands, der nun noch größer werden wird. Eine weitere Zunahme des Flugverkehrs durch eine vierte Landebahn ist vorprogrammiert, die Lärmbelastung wird steigen, und die Anwohner fordern verständlicherweise, wenigstens nachts ihre Ruhe zu haben.
Dies widerspricht voll und ganz den natürlichen wirtschaftlichen Interessen nicht nur der Lufthansa.

Das Urteil aus Kassel
Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) sprach von einem „verheerenden Signal“ für die gesamte Branche der Luftfahrt.
Warum? Nach eineinhalb Jahren juristischen Auseinandersetzungen und um die zehn Jahre andauernde Ausbaudiskussion hat der Verwaltungsgerichtshof in Kassel den Flughafen-Ausbau zur Freude des BDF und natürlich von Fraport zwar abgesegnet, die Frage des Nachtfluges aber mit überraschend strengen Auflagen verbunden und dem hessischen Wirtschaftsministerium strenge Vorgaben erteilt.

Das Gericht argumentierte wie folgt: Wegen des gesetzlich gebotenen Schutzes der Bevölkerung vor nächtlichem Fluglärm gibt es im Prinzip keinen Spielraum, um auch noch nachts planmäßige Flüge durchzuführen. Für die Airlines in Frankfurt bedeutet dies, dass nachts gar nichts mehr gehen wird.

BDF verliert in jeder Beziehung die Contenance
Der Konflikt dreht sich im Wesentlichen um sechs Stunden nachts, was jedoch bedeutet, dass man gegenüber der internationalen Konkurrenz sechs Stunden Wettbewerb einbüßt, so der BDF. Obwohl der BDF ein unglaubwürdiges Horrorszenarium als Konsequenz aus diesem Urteil aufbaut, ist der Wettbewerbsnachteil wohl nicht von der Hand zu weisen.
Erstaunlich ist jedoch, dass es weder den Politikern noch den Verantwortlichen am Flughafen selbst in all den Jahren mit zum Teil heftigen Auseinandersetzungen nicht gelungen ist zu akzeptieren, dass das eigentliche Problem der Standort ist. Man hat sich im Prinzip noch nie intensiv darum gekümmert ein Konzept zu entwickeln, das die Interessen der Fluggesellschaften und der Anwohner unter einen Hut bringt.

Unversöhnliche Gegensätze?
Im Gegenteil, man hat auch jetzt beim weiteren Ausbau des Flughafens die Anwohner vor vollendete Tatsachen gestellt. Und statt mit ihnen einen Kompromiss während der Nacht anzubieten, forderte die Lufthansa gestern statt der 17 Nachtflüge sogar 23, was bei den Anwohnern und den betroffenen Städte und Gemeinden für weitere Empörung sorgte. Das hat doch den zumindest einen Hauch von Arroganz.

Es hat sich noch nie bewährt, Forderungen und Entscheidungen über die Köpfe der Bürger zu treffen. Statt auf die Betroffenen zuzugehen und ihre Sorgen ernst zu nehmen, hat man den gegenteiligen Weg eingeschlagen und sich als „Gerichtshansel“ profiliert. Und sich jetzt über dieses Urteil aufzuregen, das hat man sich selbst zuzuschreiben.

Die Scharfmacher vom BDF
Der BDF hat sich mit seiner Stellungnahme zum Kasseler Urteil selbst disqualifiziert und gesellschaftlich ins Abseits gestellt. Noch schlimmer, man hat den nicht unbegründeten Wünschen der Airlines einen Bärendienst erwiesen, der Verband hat sich im Ton vergriffen und sich als Scharfmacher geoutet. So kann man man keine Probleme lösen. Und noch was: Man sollte sich jetzt intensiv um eine Lösung des Problems kümmern und nicht wie die Wölfe herumheulen und auf den Richtern herumhacken – die sprechen, das hat der BDF wohl vergessen, im Namen des Volkes.

Zur Info: Wer ist eigentlich der BDF?
Der BDF ist ein Lobbyisten-Verband. Er vertritt die deutschen Linien-, Charter- und sogenannten Billigflieger gegenüber Wirtschaft und Politik. Seine Mitglieder befördern jährlich mehr als 120 Millionen Passagiere in über 750 Flugzeugen. Die Airlines weisen jährlich einen Umsatz von rund 27 Milliarden Euro aus und beschäftigen rund 120.000 Mitarbeiter.
Flugsuche - Flüge buchen
Von:
Nach: 
Abflug:  
Rückflug:
   Erwachsene
Kinder (2-11 Jahre)
Kleinkinder (0-23 Mon.)
 
 Hin- und Rückflug
 Nur Hinflug
Klasse
  Nur freie Plätze suchen

Kommentare

bisher 3 Kommentare

am 24.08.2009 01:56 Uhr von Dietrich Elsner
  Stadtflughafen ist kein Drehkreuz
Nach bewährter Art dreht Herr Koch die Dinge, wie er sie braucht.

Schon die Mediation war ebenso manipuliert wie die Ergebnisse des Regionalen Dialogforums. Offen ist die Diskussion nie gewesen, ebenso wenig wie dieses Urteil. Die Richter negieren die Belastungen des Flughafens auf die Anwohner am Tag durch die Verdopplung der Bewegungen auf über 900.000 und akzeptieren von der Fraport gekaufte Gutachten. Die Lärmgutachten sind im mehrfacher Hinsicht verfälscht indem laute Flugzeuge, leiseren zugeordnet wurden. Selbst die Flugsicherung sagt, dass die prognostizierten Flugrouten überhaupt nicht fliegbar sind. Von der Arbeitsplatzlüge erst gar nicht zu reden. Statt der 100.000 neuen Arbeitsplätze, die durch den Ausbau geschaffen werden sollen, wird rationalisiert und die Bodendienste werden gezwungen, Lohneinbussen hin zunehmen, sonst werden sie ausgegründet. Fraport braucht eine 8%tige Gebührenanhebung, damit die Zinsen für die Investition bezahlt werden können. Der Systempartner Lufthansa braucht eine 8%tige Absenkung der Gebühren, damit weiter schwarze Zahlen geschrieben werden können. Das passt nicht zusammen.

Bei Kurzstrecken bewegen sich die Flugzeuge länger am Boden, als in der Luft. Von den langen Eincheckzeiten ganz zu schweigen. Kein Kunde will das. Kein Kunde zahlt dafür. Der Flughafen Frankfurt ist von vorn herein als Einbahn-Flughafen angelegt. Die zweite Parallelbahn kann nicht unabhängig betrieben werden, weil der Abstand zu klein ist. Die Startbahn 18 West stört den Betrieb mehr, als sie nutzt. London schafft mit zwei Bahnen, wofür Fraport zur Zeit drei braucht. Jetzt soll noch eine vierte Bahn hinzukommen, die nur über Rollbrücken mit Rampen, die von Flugzeugen nur mit Vollgas genommen werden können, um das 8 Kilometer entfernte Terminal zu erreichen.

Es wird Zeit, dass endlich ein Flughafenkonzept für die Bundesrepublik erstellt wird, dass die belasteten Anwohner ebenso berücksichtigt wie den Bedarf zu fliegen. Warum dürfen Flugzeuge überall fliegen, Autos aber nur auf Straßen fahren dürfen, die Plan festgestellt werden und bei Neu- und Umbau strenge Lärmschutzmaßnahmen einhalten müssen. Warum darf ich in der Mittagszeit und nach 20:00 Uhr meinen Rasenmäher nicht betreiben, die Flugzeug dürfen aber mit einem Höllen Lärm über mein Grundstück fliegen, wenn ich gerade von der Nachtschicht komme und meinen Schlaf dringend brauche. Wo bleibt die Gleichberechtigung? Stadtnahe Flughäfen sollen sich auf den Quellverkehr der Region beschränken und Direktflüge anbieten, was mit modernen Flugzeugen und Reichweiten von über 15.000 Kilometern kein Problem ist. Das lässt allen Flughäfen in Deutschland die Chance zu überleben. Da reicht ein Flug pro Tag in die wichtigen Industrieregionen. Als Drehkreuz sollte ein Flughafen ausgebaut werden, wo keine Menschen belastet werden, der wachsen kann und sich auf Massenverkehr und Massenfracht konzentriert.

Die Erfolgsstrategie für Stadt nahe Flughäfen wie Frankfurt, ist KLEIN aber FEIN.


am 25.08.2009 18:55 Uhr von Anton
  Völliger Unsinn
Was Herr Elsner schreibt ist so ein großer Unsinn und zeugt von Unwissenheit bis ins Detail.
So jemdanden gehört der Mund verboten!


am 26.08.2009 19:12 Uhr von Eddy
  Frankfurt war gestern!
wie richtig erwähnt wurde ist "das eigentliche Problem der Standort".Airports müssen ausserhalb von Ballungszentren liegen.Frankfurt ist veraltet!Warum hier gegen den Willen der Bevölkerung noch Milliarden investieren?Wir haben fertig ausgebaute Langstreckenflughäfen wie Leipzig,München,Dresden und in 2jahren Berlin/BBI. Das sollte für künftiges Wachstum ausreichen!Es gibt ein "Flughafenkonzept der Bundesregierung", leider wurden die großen Airports Leipzig/Dresden nicht berücksichtigt.Lieber fummelt man sich FRA oder gar Hahn zurecht.Hier werden bereits investierte Steuergelder nicht genutzt,mithin verschwendet.Arbeitsplätze als Argument für den Nachtflug.... die gehen keinesfalls verloren, sondern wachsen eben in Leipzig oder Dresden.In FRA sind ja ohnehin die meißten Bürger nur der Arbeit willen "zugereist"!


Kommentar abgeben

zum Thema: Flughafen Frankfurt: Trotz des Urteils in Kassel kann sich nur Fraport als Sieger fühlen
Name:
Email:

(wird nicht angezeigt)

Überschrift:
Kommentar:
Spamfeld: 9 + 1 =

 

 

Bitte geben Sie eine gültige Email an, denn Sie bekommen eine Bestätigungsmail für Ihren Kommentar. Ihre Email Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben und Sie erhalten auch keine weiteren Mails von uns. Kommentare mit einer ungültigen Mail können wir leider nicht frei schalten.





Newsthemen

Finnair Allgemeine Infos Ethiopian Airlines flybaboo Olympic Allgemein Croatia Airlines Condor Flughafen Sonstiges Air India Cathay Pacific JAL Japan Airlines Lufthansa Tunisair SkyEurope Air Mauritius China Airlines Wien-Schwechat Lufthansa CityLine


www.airline-bewertungen.eu | Impressum | Presse

Bluecounter Website Statistics Bluecounter Website Statistics