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29.07.2009 11:00 Uhr
» Übersicht » Airlines » Ryanair
Börse.ard.de stutzt Ryanair die Flügel
Eigentlich berichten wir in unseren News nicht über das Börsen-Geschehen, da wir jedoch in der vergangenen Woche über die eventuellen großen Einspar-Vorhaben von Ryanair berichtet haben, ist ein Artikel bei boerse.ard.de zu wichtig, steht er doch im Kontext zu unserem Beitrag. Die Überschrift vom 27. Juli lautete (Zitate):

Keine schöne Aussicht bei Ryanair
Europas größter Billigflieger Ryanair hat die Anleger mit einem skeptischen Ausblick verschreckt. Lässt sich Ryanair-Chef Michael O'Leary nun zu neuen gewagten Kostensparplänen hinreißen?

… Denn Europas größter Billigflieger ist unter Druck, das zeigt die heute aktualisierte Jahresprognose: Für das Geschäftsjahr 2009/10 rechnet Ryanair mit einem Nettogewinn am unteren Ende der Zielspanne von 200 bis 300 Millionen Euro. Das klingt schon deutlich skeptischer als noch Anfang Juni: Damals hatte O'Leary für das laufende Geschäftsjahr eine Erholung in Aussicht gestellt und sogar vollmundig Interesse an der Deutschen Lufthansa bekundet.

… Die Ryanair-Aktie selbst verliert 8,6 Prozent auf dem Frankfurter Parkett. Dabei hat der Konzern im ersten Quartal immerhin seinen bereinigten Nettogewinn etwas deutlicher steigern können als erwartet. Der Überschuss stieg vor allem dank geringerer Treibstoffkosten um 550 Prozent auf 136,5 Millionen Euro. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 132 Millionen Euro gerechnet hatten.

Fazit
Zwei Dinge sind bemerkenswert: Man hat nun den Beweis, dass das Gerede von Michael O'Leary, die Lufthansa übernehmen zu können, wieder einmal reines Geschwätz war. Und auch dessen Prognosen über enorme Zuwächse in allen Bereichen waren das Papier nicht wert, auf dem sie standen. So kann man festhalten, dass die Börse selbst Ryanair die Flügel stutzt und Tatsachen sprechen lässt. So wundert es nicht, dass Ryanair selbst darauf noch gar nicht reagiert hat und wohl auch nicht wird.




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