Auslandsreisen: Einige Neuerungen, die man beachten muss
Slowakei
Am 1. Januar 2009 wird in der Slowakei der Euro eingeführt. Damit hat sich die Euro-Zone wieder vergrößert und bringt für Slowakei-Reisende die Vorteile der europäischen Währung. Ein Umtausch von slowakischen Kronen ist in Deutschland nur noch bis 31. Dezember möglich.
Noch ein Hinweis für Autofahrer: Die bisherige Vorschrift, von Mitte Oktober bis Mitte März tagsüber mit Licht zu fahren, wird auf auf alle zwölf Monate ausgeweitet. Wer ohne Licht fährt, dem droht ein Bußgeld bis zu 135 Euro. Ab dem 1. Februar darf in geschlossenen Ortschaften statt bisher 60 Stundenkilometer nur noch mit 50 Stundenkilometer gefahren werden. Auf Stadtautobahnen wird das Tempolimit von 80 Stundenkilometer auf 90 Stundenkilometer angehoben. Mit dem Handy am Steuer telefonieren ist dann ebenfalls verboten und wird mit 135 Euro bestraft.
Türkei
Nicht wundern sollten sich Türkei-Urlauber darüber, dass ab 1. Januar 2009 die Lira-Geldscheine und Lira Münzen anders aussehen. Dann wird die „Neue Türkische Lira“ nicht mehr neu sein – jedenfalls dem Namen nach.
Sie wird dann nur noch „Türkische Lira“ heißen, dafür aber mit neuen Köpfen auf den Geldscheinen und einer zusätzlichen Banknote aufwarten. Die neuen Lira-Scheine werden nicht mehr nur Bilder von Staatsgründer Atatürk aufweisen, sondern auch die von türkischen Wissenschaftlern, Dichtern und Künstlern. Die seit 2005 in Umlauf befindlichen Banknoten mit dem Zusatz „Neu“ Yeni Türk Lirasý (YTL) sowie Münzen Yeni Kuruþ (YKr) werden zum 1. Januar 2010 aus dem Umlauf genommen und dann noch für zehn Jahre bei der Zentralbank und der Türkiye Cumhuriyeti Ziraat Bankasý zurückgenommen. Für das Jahr 2009 werden alte und neue Noten und Münzen parallel in Umlauf sein. Auch Preisauszeichnungen können für dieses Übergangsjahr parallel vorgenommen werden.
Polen, Slowakei und Ungarn
Aus diesen Ländern dürfen Deutsche ab dem neuen Jahr statt bisher 200 Zigaretten 800 Stück zollfrei einführen. Damit endet für diese Länder die Übergangsregelung, die seit ihrem Beitritt zur Europäischen Union galt. Für Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen und Rumänien bleibt die Einfuhr auch weiterhin auf 200 Stück beschränkt.
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