Sun Express Bewertung

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Geschäftssitten tief unter der Gürtellinie

Sun Express Flug von Leipzig nach Fuerteventura

Geplanter Flug am 24.07.2017 um 12.30 Uhr mit SunExpress XG 2809 ab Leipzig nach Fuerteventura. Bis zum Boarding noch alles o.k., dann zwei Stunden in der abflugbereiten Maschine gesessen und gewartet. Wegen technischer Probleme (es fehlt ein Megafon!) müssen alle wieder aussteigen. Warten im Abflugbereich - zunächst keine Informationen. Dann Flugverlegung auf 19 Uhr.
Um 19 Uhr Flug annulliert, angeblich wegen Nachtflugverbot auf Fuerteventura (hat man bei Verlegung auf 19 Uhr offenbar nicht gewusst). Passagiere müssen in ein Hotel.

"Technische Probleme" offenbar über Nacht behoben. Statt die Passagiere nach Fuerteventura zu bringen, macht dieselbe Maschine am nächsten Morgen aber erstmal einen planmässigen Flug Leipzig-Varna-Leipzig. Danach um 12.30 Uhr endlich Abflug nach Fuerteventura. Am Gate werden noch Hinweisblätter auf zustehende Fluggastentschädigung verteilt. Nach Rückkehr aus dem Urlaub Fluggastentschädigung bei Sun Express in Frankfurt schriftlich beantragt. Keine Reaktion ! 1., 2., 3. Mahnung keine Reaktion. Dann Anruf bei der "Service-Hotline" in Frankfurt. Ein äusserst unfreundlicher, offenbar türkischer Mitarbeiter sagt, Beschwerden können nur per Mail eingereicht werden.

Lächerlich - es antwortet eh niemand ! Anwalt eingeschaltet. Auch auf das Anwaltsschreiben keine Reaktion ! Klage eingereicht und zugestellt. Dann eine Mail an die Anwaltskanzlei, dass man jetzt zahlen wolle. Gezahlt wird natürlich nicht ! Nach zwei Wochen Schreiben einer Anwaltskanzlei aus Oberursel an das zuständige Gericht, dass man Klageabweisung beantrage. Begründung : Fehlanzeige !!! Es geht doch nur um weitere Verzögerung ! Alles in allem : Geschäftssitten tief unter Gürtellinie !!! Finger weg von dieser Airline !!! Denen gehören die Start- und Landerechte entzogen, weil man geltendes (Fluggast-) Recht mit Füssen tritt !!

Aber hat da nicht Herr Spohr als Gesellschafter seine Finger im Spiel ??? Dessen Geschäftsmethoden sind uns allen doch im Zusammenhang mit der Abwicklung der Air Berlin und den Arbeitsbedingungen bei der Eurowings noch gut im Ohr ! Und wie war das doch gleich mit der Rolle der Bundesregierung bei der Abwicklung der Air Berlin im Verhältnis zur Lufthansa ??? Ach ja : Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus ! Helfen wir uns also selbst und buchen solche Airlines schlichtweg nicht !!! Seid solidarisch !!



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 - schlecht    - geht so   - mittel    - gut    - vorbildlich

  • Service
  • - schlecht
  • Essensqualität
  • kein Essen an Board
  • Unterhaltung
  • keine Unterhaltung an Board
  • Sauberkeit
  • - geht so
  • Freundlichkeit
  • - geht so
  • Pünktlichkeit
  • - schlecht
  • Sitzkomfort
  • - schlecht
  • Preis-Leistung
  • - schlecht
  • Durchschnitt
  • 1.33 Sterne
  • geflogen
  • 24. Juli 2017
  • Flug Nr.
  • XG2809
  • Klasse
  • Economy
  • Reiseart
  • Privat/Urlaub

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Kommentare

bisher 14 Kommentare

    • A346
    Muss bei sowas schon schmunzeln...

    ..., denn betriebswirtschaftlich und auch aus Kundensicht war es genau das Richtige. Wer hätte einen Vorteil davon gehabt, wenn man den Varna auch noch massiv (mindestens 12 Stunden bei einem FUE-Umlauf) verspätet hätte. Es ist doch schlicht legitim, nur 2 Ladungen Passagieren die Entschädigung zahlen zu müssen, anstatt 4 Ladungen. Kein Gericht wird die Klage abweisen, insbesondere ohne Begründung des Abweiseantrages. Ich kann das Ärgernis alles in einem gewissen Rahmen nachvollziehen, aber mit Verlaub die unentspannten Bewertungen kommen irgendwie immer aus den neuen Bundesländern, ein Eindruck der sich auch auf meinen Flügen vom Klientel widerspiegelt. Und zum Thema Klammersetzung, bei einem technischen Problem. Ich gehe nicht davon aus, dass Sie sich wirklich in der Branche auskennen, aber ein fehlendes oder defektes Megafon erlaubt nach der MinimumEquipmentList keinen Abflug.

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    • Winny
    Danke

    Danke für diese sehr informative Bewertung!! Ich war bisher "halb"überzeugt von der airline ... Hans, ... wo bleibt Deine Stellungnahme?

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    • Swen Pohl
    Hallo, A346

    Schlecht gelesen und schlecht recherchiert, kann ich da nur sagen !!! Ähnliche Erlebnisse schildern auf diversen Bewertungsplattformen (z.B.auch auf dieser oder holidaycheck.de, , trustpilot.de etc.etc.) zahlreiche User ,!
    Das nachlesbare Fazit : Sunexpress reagiert generell nicht auf Kundenbeschwerden und Sunexpress zahlt generell nicht , Und die User sind u.a. ab München, Bremen, Stuttgart, Hannover mit Sunexpress geflogen, Liegt nach meinem Wissen allessamt nicht im Osten !!!! Im Übrigen muss man sich nicht explizit im Luftverkehr auskennen, um Geschaeftssitten, die weit weg von minimalstem geschaeftlichem und menschlichem Anstand liegen, beurteilen zu koennen. Zufällig bin ich seit 27 Jahren selbst Unternehmer und musste in dieser Zeit auch zahlreiche Schadenfaelle bearbeiten . Ich habe mich aber bei jedem Betroffenen entschuldigt und die Schaeden ausgeglichen oder durch Versicherungen ausgleichen lassen. Das ist eine Form von geschaeftlichem Anstand !!! Und nicht zuletzt : Das ein fehlendes Megafon überhaupt zu einer derartigen Flugverspaetung führt, nenne ich einfach nur einen groben Organisationsmangel, den die Geschäftsleitungvon Sunexpress zu verantworten hat. Jeder von uns muss als Autofahrer auch einen Kasten mit Ersatzglühlampen und Sicherungen mitführen, um Bagatellen vor Ort zu beheben. Ein Megafon ist im Verhältnis zur komplexen Technik eines Flugzeuges nichts Anderes ! Also : Alles in allem eher nicht zum schmunzeln!

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    • A346
    Lieber Herr Pohl

    Oh doch ich habe sehr gut gelesen. Jemand der 3 Putzfrauen beschäftigt ist auch ein Unternehmer, aber mit weitaus geringerem Sichtfeld als in der Aviatik notwendig. Bevor der Verdacht aufkommen könnte, ich würde auf der Gehaltsliste bei SXD stehen, nein das tue ich nicht. Ich habe allerdings Aviationmanagement studiert. Proportional ist das "Nörgel-Potential" bei ostdeutschen Fluggästen signifikant höher als bei deren aus den alten Bundesländern. Und das ist kein Pauschalurteil, dass ist gelebte Erfahrung aus 5 Jahren Flugbegleitung. Natürlich steht Ihnen die Entschädigung zu und ja, es ist auch nicht sonderlich ansehnlich wie sich die Airline um die Auszahlung ziert. So, ein fehlendes Megafon ist also ein Organisationsmangel, ja? Das zeigt einfach dass Sie nicht über den Tellerrand ihres eigenen unternehmerischen Handelns hinausschauen können. Also soweit ich weiß ist in Deutschland nur die Verpflichtung für Warndreieck, Verbandskasten und Warnweste für jeden Insassen vorgeschrieben. Aha, ein Megafon ist ein Bestandteil des Notfallequipments welches im Zweifelsfall auch ihre Hintern retten soll. Und ich denke das alleine sollte Erklärung genug sein, warum nicht ohne geflogen wird. Und als Unternehmer wissen Sie ja sicherlich auch, dass Lagervorhaltung von Reservegegenständen Platz, Wartung und Geld kostet. Und das ist ein fixer Bestandteil der Sie jeden Tag Geld kostet.

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    • Tobias
    Kommentar

    Hallo A346, die Maschine mit der Registrierung D-ASXS, welche für unseren Sunexpress Deutschland (XG/SXD) Flug am 24.07.17 geplant war, sollte am darauffolgenden Tag planmäßig die Flüge nach Varna und Agadir (jeweils ab Leipzig) absolvieren. Da unser gestrichener Flug vom Vortag jedoch in die Umläufe des nächsten Tages integriert werden musste, lässt sich erschließen, dass dadurch auch weitere Flüge verspätet waren ( in diesem Fall Agadir mit 9 Stunden) . Insofern müssen nach geltendem Fluggastrecht ohnehin "4 Ladungen Passagiere" (fachsprachlich PAX) entschädigt werden. Als vermeintlicher Branchenkenner (wie Sie es scheinbar sind), sollte man eigentlich wissen, dass Maschinen auf Kurz- und Mittelstreckenflügen nicht nur einen Umlauf am Tag absolvieren (erst recht nicht in der Hochsaison). Ohne eine zusätzliche Maschine, wäre ein reibungsloser Ablauf der planmäßigen Flüge am 25.07.17 also keineswegs möglich gewesen. Welche Lösung wäre also sowohl für Passagiere, als auch betriebswirtschaftlich sinnvoll gewesen??? Richtig, SUBCHARTER!!! Es existieren zahlreiche Fluggesellschaften, welche sich ausschließlich auf dieses Geschäft spezialisiert haben. Ein klassisches Beispiel wäre Privilege Style, eine Fluggesellschaft, welche sogar schon an anderen Tagen Flüge für Sunexpress Deutschland durchgeführt hat. Warum also nicht am 24.07.??? So hätte man sich die Entschädigungen für alle Betroffenen Passagiere des Fluges nach Agadir und Fuerteventura (die ohnehin nicht ausgezahlt werden) schenken können. Auch die Lufthansa Group (zu welcher Sunexpress gehört), hätte unter die Arme greifen können. Das benötigte Ersatzgerät, welches laut Aussage der Crew mit einem PKW aus Frankfurt nach Leipzig gefahren wurde, hätte den selben Weg ebenfalls per Flugzeug zurücklegen können (ist in ähnlichen Situationen ein gängiges Verfahren). Eine entsprechende Verbindung von Frankfurt nach Leipzig existiert bereits länger als die Sunexpress Deutschland selbst. Warum wählt man also den schwierigeren Weg??? Man hätte damit sogar noch das Nachtflugverbot auf Fuerteventura umgehen können. Wären Sie in dieser Situation, hätten Sie sich wahrscheinlich genau so beschwert. Insofern ist es totaler Schwachsinn, Beschwerden über die o. g. Bananenairline geographisch einzugrenzen. Ich wünsche trotz allem gute Besserung! LG Tobias ;)

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    • A346
    Entschädigung vs. Kosten Subcharter

    Ist das immer schön wenn Laien meinen alles besser zu wissen.
    Wenn ein Subcharter zu vernünftigen Preisen verfügbar gewesen wäre (und bei so einer Adhoc-Aktion ist das nicht vernünftig) hätte man dies sicherlich in Erwägung gezogen, denn keine Airline macht es sich zur Hauptaufgabe Passagiere zu verärgern.
    Wie Sie ja selbst schreiben, es herrschte Hochsaison was die Verfügbarkeit von Subcharter-Möglichkeiten minimiert. Aber Airlines sind nun mal zur Betriebswirtschaftlichkeit gezwungen und da sind die Kosten die durch die Entschädigungen entstehen, geringer als die eines Subcharters.
    Zumal bei Kurzfristigkeit auch dessen pünktliche Operation nicht gewährleistet ist, was doppelte Kosten verursachen könnte. Selbstverständlich ist mir bewusst das auf Kurz/Mittelstrecke zwei, teils auch drei Rotationen am Tag erfolgen. Es war im Ausgangspost die Sprache auf Varna gekommen und darauf hab ich mich bezogen.
    Bevor man in Ihrer großkotzigen Schreibweise meint mich belehren zu müssen, sollten sie mal lernen im Kontext zu lesen.
    Nein, das kann die Lufthansa oder andere Konzernairlines eben nicht mal gerade.
    Und wenn Sie mich schon so schön zum Wort PAX belehren, sollte Ihnen das ja auch geläufig sein, dass sowas innerhalb des Konzernes nicht so einfach geht. Wenn von den Flugzeiten ein Transport des Megafones mit CLH/DLH nach LEJ möglich gewesen wäre, hätte man das sicherlich auch getan.
    Fliegerei ist nunmal nicht schwarz/weiß und wenn man nicht betriebswirtschaftlich arbeitet, macht man den AirBerliner.
    Natürlich hätte ich mich geärgert, auch würde ich ebenso den rechtlichen Weg zur Betreibung der Entschädigung tätigen.
    Einfachstes Mittel übrigens, Titel erwirken.

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    • Hans
    Ach Winny ...

    @Winny: Der Verfasser " A346" hat die Bewertung bereits mehrfach sachlich, fundiert und qualifiziert kommentiert.
    Sun Express ist eine ganz normale Low Cost Airline, die vorrangig als Ferienflieger agiert. Sie macht dort einen ordentlichen Job, im Rahmen ihrer Konzeption. Genau so wie TUIfly, Condor, Eurowings oder andere Airlines, die in diesem Segment tätig sind.
    Ausfälle und Verspätungen - aus sehr unterschiedlichen Gründen - kommen bei jeder Airline vor. Solange ein Passagier davon nicht betroffen wurde, lobt er die Airline "in den Himmel".
    Kommt es aber nur ein einziges mal zu einem solchen - zugegeben unangenehmen - Mangel, ist plötzlich alles schlecht.
    Wenn dazu noch Touristen die vier bis 6 mal im Jahr einen Flieger besteigen glauben, sie könnten das Portfolio einer Airlines final beurteilen, grenzt das schon an Selbstüberschätzung.
    Diverse "Airline-Kritiker" sollten einfach sachlicher kommentieren, anstatt geleitet von vielfach erkennbarer Ahnungslosigkeit, destruktive Bewertungen zu verfassen.
    Die Welt der Verkehrsfliegerei ist nun mal etwas umfangreicher als (Achtung Ironie) die Touristik im Geschäft mit Reisebussen.

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    • Peter
    Megafon

    Bei allen Diskussionen frag ich mich aber, wo das Megafon denn hin gekommen ist. Beim vorherigen Flug war es doch noch da. Und dann steigen Paxe aus ... und es ist weg .. Wer klaut denn ein Megafon, wer krieg so was durch die Ankunftskontrolle? Ich für meine Ansicht bin der Meinung, das die Sache mit dem Megafon einfach nur eine Begründung darstellt für was anderes als Grund

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    • Mitch Rapp
    Ärgerlich

    es ist hier tatsächlich unerheblich mit welchen Ferienflieger man fliegt. Man kann bei allen auch mal Pech haben. Das Procedere wegen der Verspätung ist sehr ärgerlich. Allerdings scheint das verzögern der Zahlung durchaus System zu haben. Wir haben Ähnliches mit der einen oder anderen Airline, darunter auch SunExpress, erlebt. Im Falle SunExpress haben wir auch per mail unseren Anspruch geltend gemacht und innerhalb von 48 Std. eine Antwort mit der Bitte um Bekanntgabe unserer Kontoverbindung zum zweck der Überweisung erhalten. Danach haben wir nie mehr was gehört und auch kein Geld erhalten. Auch die Drohung mit dem Rechtsanwalt hat keine Reaktion hervorgerufen. Nach 6 Monaten Funkstille, haben wir eine "Agentur für Flugrechte" beauftragt und innerhalb von 14 Tagen war das Geld da. Das ist ja auch logisch. Zahlen müsste die Airline in jedem Fall, aber wenn es dadurch gelingt auch nur einen einzigen abzuwimmeln, hat es sich schon gelohnt.

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    • Swen P.
    Unter der Gürtellinie

    Wenn man hier die Kommentare von A346, Winni und Hans liest, braucht man nicht viel Phantasie zu erraten, auf wessen Gehaltslisten Sie stehen. Offenbar verklärt Ihnen allen das einen realen Blick auf die Seite des Kunden und den Umstand, dass auch eine Low-Cost-Airline letztlich nichts anderes als ein Dienstleistungsunternehmen ist.
    Wer Aviationmanagement studiert hat, sollte schonmal in der Lage sein, banale mathematisch-statistische Auswertungen vornehmen zu können. Und genau da genügt ein Blick auf eben diese Webseite und die Negativkommentare zu Sun Express aus dem 2. Halbjahr 2017 (jedes andere Halbjahr wäre übrigens genauso repräsentativ).
    87% aller Negativkommentare betreffen Flüge und User aus den alten Bundesländern. Die Geschichte vom ewig nörgelnden Ossi ist also schonmal nichts als eine Mär ! Auch geht es hier nicht um Frage, dass bei einer Airline Verspätungen auftreten können, sondern darum, wie eine Airline damit und mit Ihren Kunden umgeht.
    Und wenn Sie es, wie wiederum ein Blick auf die Negativkommentare dieser Seite in 2017 zeigt, in keinem einzigen Fall nötig hat , auf Kundenbeschwerden zu reagieren, noch Zahlungen für Schadenersatz zu leisten, frage ich mich schon besorgt, wo Sie, Hans, einen" ... guten Job ..." dieser Airline erkennen können.
    Jedem einigermassen gebildeten Juristen drängt sich sogar die Frage auf, ob es sich hier nicht gar um gewerblichen Betrug handelt, wenn man Kunden in grösserer Anzahl (denn nicht nur auf dieser Seite gibt es massenhaft derartige Reklamationen) z.B. aufpreispflichtige Sitzplätze oder Mahlzeiten verkauft, diese aber nie liefert und dann auf einschlägige Kundenbeschwerden weder reagiert noch zu Unrecht erhaltenes Geld zurückzahlt !
    Und wenn man ebenso grundsätzlich keine dem Kunden zustehenden Fluggastentschädigungen ausbezahlt sondern einfach nur gar nicht reagiert, wohl wissend darum, dass eine wahrscheinlich nicht unerhebliche Zahl von Fällen sich dadurch erledigt, dass die Kunden Ihr Recht eben nicht einklagen ! Dahinter ein offenbar gut funktionierendes, wenngleich perfides Geschäftsmodell zu erkennen, hat allerdings, lieber Hans, eher nichts mit "...erkennbarer Ahnungslosigkeit ..." sondern mit der Fähigkeit zu sachlicher Analyse zu tun.
    Und, lieber A 346, auch zum Studiengang Aviationmanageent sollte eine betriebswirtschaftliche Ausbildung gehört haben. Setzt man die Kosten der Vorhaltung eines (Ersatz-) Megafons ins Verhältnis zu den Ansprüchen von rund 800 Passagieren ( vier über 9 Stunden verspätete Flüge a rund 200 Passagiere ), mithin also 320.000.- Euro Ansprüche aus Fluggastrechten, wüsste wohl jeder einigermassen gesunde Betriebswirtschaftler , wofür er sich zu entscheiden hätte !
    Ausser : er geht von vornherein davon aus, dass ihn Fluggastrechte nicht interessieren ! Lassen wir also mal lieber dahingestellt, wer von uns hier sachlich und fachlich unqualifiziert argumentiert ! Lobbyist zu sein, heisst noch nicht, Fachmann zu sein !

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    • klauduese
    Ja ja....

    @A346, alles gut kommentiert und nichts hinzuzufuegen, jedoch frage ich mich was das jetzt mit Leuten aus den Neuen Bundeslaendern zu tun hat? Wenn Sie eine Antipathie gegen die pflegen ist das in Ordnung, Sie sollten jedoch in 5 Jahren Flugbegleitung etwas neutraler mit der Sache umgehen koennen. Ich habe in diesem Forum auch nicht das Gefuehl, dass sich die Leute mehr beschweren. Es beschweren sich auf dieser Plattform alle gleich miserabel oder auch etwas weniger, ganz egal wo die Leute her sind, denn die wenigsten Bwertungen sind wirklich objektiv beurteilt worden. Gerade wenn es ums liebe Geld geht spricht man doch eine Sprache.
    @ Swen, fuer einen der keine Ahunng hat ist es immer leicht seinen Senf dazu geben zu muessen! Der Spohr hat mit dieser Sache auch nichts am Hut, verstehe nicht warum der immer mit involviert wird, vielleicht noch zusaetzlich Erdogan Schuld geben, dem gehoert ja die Turkish zum Teil.
    @ Tobias, wissen Sie ueberhaupt was so ein kurzfristiger Einsatz eines Subcharters in der Hochsaison kostet? Wahrscheinlich ist es guenstiger Verspaetungen fuer ein paar Leute zu zahlen, als ein Subcharter zu arrangieren. Wie soll bitte die Lufthansa Group unter die Arme greifen? Die haben auch einen Flugplan, der im Sommer abzufliegen gilt.
    Sunexpress ist ein rechtlich eigenstaendiges Unternehmen, da kann man nicht einfach die Flieger mal "ausleihen", wenn dann haetten auch die teuer eingekauft werden muessen bei der Lufthansa etc. Ich glaube Leute haben einfach zu viel Zeit sich Gedanken darueber zu machen wie es haette besser laufen koennen! Warum gruenden die Leute nicht einfach eine Fluggesellschaft? Wuerde dann bestimmt immer alles 100% an 365 Tagen laufen.

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    • emmdee
    Amüsant

    Die nicht funktionierende Notfallbeleuchtung am Boden des Flugzeugs oder das verschwundene Megafon als Grund einer technischen Verzögerung den Passagieren gegenüber als Grund der Verspätung anzugeben, tut ja Niemandem erst mal wirklich weh und keiner gerät deswegen in Panik. Wer es glaubt ...

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    • armin
    Gehaltsliste?

    Zitat: "Wenn man hier die Kommentare von A346, Winni und Hans liest, braucht man nicht viel Phantasie zu erraten, auf wessen Gehaltslisten Sie stehen."
    Das müsste dann ein sehr einträgliches Geschäftsmodell sein. Denn in (un-)regelmäßigen Abständen ließt man das immer wieder, wenn einen die Entgegnung zu einer Bewertung nicht gefällt.
    Den Genannten wurde (auch ich war schon betroffen) vorgeworfen für SunExpress, Lufthansa, Condor, damals noch Air Berlin u.s.w. tätig zu sein.

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    • A346
    Nochmal Megafon ...

    ... eventuell meinte man damit auch das eines der Megafone defekt ist. Nunja persönlich habe ich eine Antipathie zu den ostdeutschen Bundesländern, jedenfalls ausserhalb meines Berufes. An Bord juckt mich weder Hautfarbe, Religion noch Region. Also Herr Pohl, das mit 200 Passagieren pro Flug müssen Sie mir unbedingt mal bei einer 737-800 zeigen, da bin ich gespannt wie dort pro Flug 200 Passagiere einen Anspruch haben sollen. Es geht nicht um die Vorhaltung eines Megafones, wenn Sie alle möglichen Eventualitäten an defekten Bordgegenständen abfedern wollen und das an jeder Aussenstation, mit Wartung, Vorhaltung etc. dann ist ihr kolportierter Betrag ein Witz dagegen.
    @Peter: Sie wären erstaunt wieviele Lifevests nach einem Umlauf fehlen.
    @Klaudüse: Vielen Dank für deine zustimmende Erklärung. Ja es ist immer lustig zu lesen, dass Laien zwischen Konzern und Beteiligungen nie unterscheiden können, selbst wenn EW ein Problem hat, ist es nicht leicht möglich das die DLH den Flug durchführt.

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